Ginn 51 Dry Gin im Test

Er ist teuer. Sehr teuer sogar. Geht man noch etwas weiter, könnte man sagen, der Ginn vom Bodensee sprengt alle bisherigen Preis-Klassen im Wacholdersegment. Dabei klingen Zutatenliste und Produktionshintergrund doch recht bodenständig. Was aber schlussendlich in der Flasche des “maskulinen” Ginns landet, ist sowohl edel als auch hochwertig. Ob dies dem Kunden allerdings 115,- Euro für 0,5 Liter wert ist?

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Ein Blick zurück: Das waren die besten Spirituosen 2014

An sich bin ich kein großer Fan reißerischer Superlative, dennoch gab es im vergangenen Jahr eine ordentliche Portion Hochprozentiges, das aus der Masse heraus stach. Whiskys, Gins, Weinbrände und Rums, die meiner Meinung nach von jeder Genuss-affinen Personen probiert werden sollten. Das spannendste an der Liste aber ist, dass ein Großteil jener Gourmet-Tropfen aus hiesigen Brennblasen tropfte.

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Whisky-Prognose 2015: Im Interview mit Bernhard Schäfer

Er ist auf Du-und-Du mit den großen der Szene. Bernhard Schäfer ist einer von Deutschlands erfahrensten Spirituosen-Experten. Sein Wort hat Gewicht. Als Jury-Mitglied der International Wine & Spirit Competition, Autor und keeper of the quaich gibt es vor allem in Sachen Whisky keinen Trend, der an ihm vorbeigeht. Für Eye for Spirits plauderte er aus dem Nähkästchen und über die aktuelle Situation von Single Malts und Bourbon.

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Wie der Hoos London Gin der Konkurrenz das Fürchten lehrt

Wenn die Qualität jetzt noch passt, dann hat der neue Hoos London Gin Potential. Verpackt in edler Flasche, offene und authentische Kommunikation der Herstellung und ein Preis, der vor 5 Jahren einmal modern war. Das neue Wacholder-Destillat aus Karlsruhe ist zwar der x-te Halm im großen Heuhaufen des Gins, könnte allerdings an einem Großteil der Konkurrenz vorbeiziehen.

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Auf ein Wort mit Julia Nourney: Die Zukunft deutscher Obstbrände

Durchforstet man die deutsche Spirituosen-Szene nach Fachleuten und Experten, stößt man früher oder später auf sie: Julia Nourney. Die Liste an Tätigkeiten der Frau aus Oberursel bei Frankfurt ist lang, der Wochenzeitplan straff organisiert. Als Autorin, Referentin, Jury-Mitglied und “Contract-Blender” weiß sie, wovon sie spricht. Vor allem, wenn es um Whisky, Grappa und Cognac geht. Oder die Zukunft deutscher Obstbrände und -geiste.

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Ginn & Ginnie – Die Ladies & Gentlemen der deutschen Gin-Welle

Bei vielen Wacholder-Destillaten jüngster Zeit ist es en vogue, auf alte Familienrezepte zurückzugreifen. Ob es diese tatsächlich gab oder nicht, steht auf einem anderen Papier. Einen anderen Ansatz fährt seit kurzem Christine Brugger. Die Frau vom Bodensee verlässt sich solide auf ihre Erfahrungen als Sensorik-Wissenschaftlerin. Herauskommen dabei mit Ginn und Ginnie 2 vielversprechende Destillate, die an so manchem Punkt anders fahren als die Konkurrenz.

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Margarita Cocktail – Von schönen Frauen und salzigen Drinks

Berücksichtigt man die diversen Frozen-, Frucht- und maschinell erzeugten Varianten, so heißt es, ist die Margarita der meistgetrunkene Cocktail der Welt. Dabei ist die Erfindung des Drinks und auch dessen geographische Herkunft mehr als zweifelhaft. Was aber an historischen Wurzeln fehlt, kann ein einziger Beitrag in einem weltbekannten Männermagazin ausgleichen.

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“Hilde” ist Kölns neues Mazerat-Projekt

Köln ist seit kurzem um eine neue flüssige Bewohnerin reicher: Hilde. Unter dem Projekt Neue Mazerate startete der Halbbitter vor kurzem seinen Weg in die Flaschen. Mit diversen Kräutern, einer Weizen/Dinkel-Mischung und einem moderaten Preis scheinen die 500ml-Fläschchen das Label “handcrafted” verdient zu haben. Ein Halbbitter als Hommage an eine berühmte deutsche Äbtissin.

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