Teufelszeug: Arran Devil’s Punch Bowl

Die Scotch-Brennerei der Insel Arran bringt mit dem Arran Devil’s Punch Bowl ab diesen Monat einen No-Age-Statement Whisky, dessen Name sich sehen lassen kann. Sie scheinen dadurch den Trend der Whisky-Bezeichnungen ohne Altersangabe ein Stück weiter Richtung junges Publikum zu schieben. Es bleibt nur zu hoffen, dass der Inhalt ein solches Teufelzeug wird, wie der Name vermuten lässt. 

Der letzte bekannte Whiskey, der es mit Lucifer als Namenspatron zu Aufsehen brachte, war Jim Beams Devil Cut. Ab diesen Monat möchte nun auch Arran als erste Single Malt Scotch-Destillerie mit dem Teufel etwas mehr “Coolness” ins Whisky-Marketing bringen. Seinen Beinamen erhielt der Arran Devil’s Punch Bowl durch die englische Übersetzung einer eiszeitlichen Bodensenke auf der Isle of Arran, namens Coire na Ciche.

Der Vertrieb des Arran Devil’s Punch Bowl erfolgt weltweit. Die ersten deutschen Händler dürften den neuen Single Malt Scotch daher auch recht bald in ihrem Angebot haben. Preislich wird er sich dabei im Bereich von umgerechnet ca. 90,- Euro bewegen.

Mit dem Devil’s Punch Bowl bringt Arran einen Single Malt auf den Markt, dessen Inhalt sowohl aus ungetorftem Whisky als auch getorftem besteht. Insgesamt sollen dabei 24 Fässer einschließlich Sherry Butts verwendet worden sein. Abgefüllt wurde anschließend mit 52,3 %Vol. Alkohol.

Marketing-technisch raffiniert bringt die Destillerie auch nur eine limitierte Zahl an Flaschen auf den Markt. Weltweit genau 6.660. Lässt man die letzte Ziffer weg, erhält man 666, die nach der Offenbarung des Johannes die Zahl des Antichristen darstellt.

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2 Responses to Teufelszeug: Arran Devil’s Punch Bowl

  1. Andi 7. Juli 2012 zu 19:22 #

    Der Name und die Tatsache, dass kein Alter angegeben ist, zielt meiner Meinung nach tatsächlich auf eine junge Zielgruppe ab. Der stolze Preis passt aber irgendwie nicht dazu. Seltsam.
    Auch geht aus dem Text nicht wirklich hervor, was daran besonders ist, außer dass er limitiert ist.

  2. Philip Reim 9. Juli 2012 zu 15:27 #

    Es ist an den genannten Punkten wirklich etwas widersprüchlich. Mal sehen, was er inhaltlich zu bieten hat.

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