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Tomatin Cù Bòcan Virgin Oak – die bestialische Jungfrau aus den Highlands

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Tomatin ist für mich persönlich eine Brennerei, die zu wenig mediale Beachtung bekommt. Das Unternehmen aus den schottischen Highlands destilliert sich einen Wolf, bringt interessante Abfüllungsserien und dennoch gehen diese im Schatten der Glamour-Destillen unter. So auch der aktuelle Tomatin Cù Bòcan aus dem „jungfräulichen“ Virgin Oak.


tomatin4 an der Zahl sind es nun, die das Portfolio von Tomatins Cù Bòcan-Serie ausmachen. Der Cù Bòcan Virgin Oak ist ihr neuester Zuwachs.

Wie bereits bei ihrer 2014 erschienen Cuatro-Serie trifft Tomatin auch hier lediglich offene Türen ein. Sie erfinden das Whisky-Rad nicht neu und auch den Innovationspreis 2015 werden sie dafür nicht bekommen.

Was aber sowohl die Cuatro-Serie als auch die Cù Bòcan-Serie so interessant macht, ist Tomatins neues Credo: Vergleichbarkeit. Zumindest scheinen sie diesem Motto aktuell gerne zu folgen.

Als Cù Bòcan wird ein schwarzes, finster dreinblickendes Fabelwesen der schottischen Highlands bezeichnet. Bei Tomatin bezeichnet dieser Begriff eine Reihe von Whiskys, deren Erstling Cù Bòcan Standard vor wenigen Jahren auf dem Markt erschien. Dieser leicht getorfte Whisky (niedliche 15 ppm) reifte in Ex-Bourbon-, Ex-Sherry- und Virgin Oak-Fässern.

Wenn ich jetzt einmal die Vintage Sonderedition 1989 beiseite lasse, ist der Tomatin Virgin Oak der dritte Whisky der Cù Bòcan-Reihe. Nach Standard und Sherry Oak soll dieser zeigen, welchen aromatischen Einfluss gewisse Fasstypen auf Tomatins leicht getorften Single Malt haben.

Der Tomatin Cù Bòcan Virgin Oak stammt also wie angesprochen aus neuen, ausgebrannten Fässern. Leider wird jedoch nicht die Reifungsdauer angegeben. Des Weiteren wird er mit 46 %Vol. und ohne Kühlfiltration oder Farbstoff abgefüllt.

Mit den 6000 verfügbaren Flaschen dieses Whiskys werden diverse Märkte versorgt. Lediglich die USA bleiben dieses Mal außen vor.

Preislich bewegt sich die unverbindliche Empfehlung des Tomatin Cù Bòcan Virgin Oak laut aktuellem Umrechnungskurs im Bereich zwischen 65 und 70 Euro.


 

Philip ist Gründer und Autor von EYE FOR SPIRITS – ONLINE MAGAZIN FÜR TRINKGENUSS und Autor des Whisky-Buchs. Folge ihm auf Facebook oder erfahre mehr über ihn und EYE FOR SPIRITS.
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