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Tullamore Dew Cider Cask Finish: Neuer Whiskey aus dem Apfel-Fass

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Ich hatte in den letzten Monaten des Öfteren gehört, dass die Irish Whiskey-Industrie müde wurde, keine wirklichen Innovationen mehr brachte. Und auch ich kann bestätigen, dass sich die Spielfreude wie sie zum Beispiel aktuell die US-Whiskey-Szene an den Tag legt, bei Irish nicht da ist. Und dennoch gibt es innovative Lichtblicke wie zum Beispiel den neue Tullamore Dew Cider Cask Finish.


tdcfDie Irish Whiskey-Industrie bringt hervorragende Destillate hervor. Das war so, ist so und wird wahrscheinlich auch so bleiben. Die Grenzen dessen, was Irish Whiskey sein kann, verschieben sich meiner Ansicht nach jedoch nur sehr langsam.

Zwar gab es in den vergangenen Monaten nur wenig wirklich Innovatives, aber es gab sie. Auch der neue Tullamore Dew Cider schiebt die Grenzen von Irish Whiskey etwas weiter.

Die Dachmarke William Grant & Sons veröffentlichte im Mai ihre Standard-Qualität, nachgereift im Cider Fass, die ausschließlich zwischen September und November eines Jahres hergestellt wird.

Vorerst ausschließlich im Duty Free-Handel erhältlich, kommt die neue Abfüllung mit 40 %Vol. in die Flasche. 35 Euro soll dabei der Cider-Whiskey kosten.

Ob und wie der Tullamore Dew Cider Cask Finish im Glas überzeugt, kann ich noch nicht sagen. Fakt ist allerdings, dass er der Szene einen kleinen Schubs nach vorne verleiht


 

Philip ist Gründer und Autor von EYE FOR SPIRITS – ONLINE MAGAZIN FÜR TRINKGENUSS und Autor des Whisky-Buchs. Folge ihm auf Facebook oder erfahre mehr über ihn und EYE FOR SPIRITS.

4 Kommentare für Tullamore Dew Cider Cask Finish: Neuer Whiskey aus dem Apfel-Fass

  1. kallaskander 10. Juni 2015 zu 13:50 #

    Hi there,

    man könnte auch sagen daß die Schotten die finishing mania nach Irland exportieren…

    außer beim Tyrconnel von Cooley mit klassischen finishings gabs in Irland nur wenig Liebe für Faßexperimente.

    Busmills machte die three woods, den 21 Madeira und zuletzt gabs den Yellow Spot unter der Beteiligung von Malaga Fässern.

    Nächstens wirds da einen Green Spot geben der aus Rotweinfässern kommt.

    Muß man aber alles nachmachen?

    Greetings
    kallaskander

  2. Holger 11. Juni 2015 zu 14:12 #

    Moin,

    irische Whiskeys haben leider nicht die Vielfalt wie die Schotten, mit Ihren verschiedenen Regionen. Und durch die 3-fach Destillation unterscheiden sie sich doch nur minimal. Warum also nicht auch experimentieren. Ob es nun unbedingt ein Apfelfass sein muss, na ich weiss nicht. Jedoch sind Fass Experimente in meinen Augen immer noch besser, wie das was Beam-Suntory jetzt gemacht hat: Jim Beam Kentucky Dram . Ein Blend von Bourbon und Ardmore Single Malt. Na denn, Slainte oder lieber Cheers ….!?

  3. Maddin 11. Juni 2015 zu 14:46 #

    Ich find die Idee Klasse. Apfel ist ja ein typisches Whisky Primäraroma so sollte sich das Finish sehr schön in den Whisky eingliedern.

  4. Carsten T. Rees 23. Oktober 2016 zu 20:42 #

    Hab den Whiskey in Tullamore gekauft und kann die Vermutung von Maddin nur bestätigen. Kommt sehr gut an – besonders bei jenen unter meinen Freunden, die unter meinen Laphroaigs eher leiden.

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