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Hibiki Japanese Harmony: Hat der neue Fernost-Whisky Potential?

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Aus Japan kommt in Kürze Nachschub für Fans filigraner Whiskys. Der Hibiki Japenese Harmony liefert trotz der Absicht eine Einsteiger-Qualität zu sein so einiges ab. Zumindest legen dies die Vielzahl an Herstellungsinformationen und das ansprechende Flaschendesign nahe. Vielleicht ein Blended Whisky, der das Zeug zum flüssigen Gassenhauer hat?


Hibiki Japanese HarmonyDer Dachkonzern Beam Suntory geizt nicht mit Herstellungsinformationen zum neuen Hibiki Japenese Harmony. Zwar erhält man keine genauen Zahlen, wenn es um Reifungsdauer geht, dafür aber Fakten, was Malts, Grains und Hölzer betrifft.

Der Hibiki Japenese Harmony besteht laut Pressemitteilung aus mindestens 10 Malt- und Grain Whiskys, die aus insgesamt 5 verschiedenen Fassarten der Brennereien Yamazaki, Hakushu und Chita stammen. Die verwendeten Hölzer sind dabei sowohl Ex-Sherryfässer als auch solche, die aus japanischer Mizunara-Eiche gefertigt werden.

Die leicht rauchigen Malt-Anteile des Hibiki Japenese Harmony sollen ihm zusammen mit den Grain-Whiskys aus der Suntory Chita-Destillerie eine gewisse „Harmonie“ verleihen. Wodurch sich auch der Name erklärt. Wobei dieser mich in erster Linie an Entschlackungstee denn an Whisky erinnert.

Nichtsdestotrotz legt Beam Suntory und Hibiki neben dem Inhalt auch Wert auf das Äußere. Nicht nur mutet das Flaschendesign edel an, auch das Etikett stammt aus Echizen-Papier, das nach alter japanischer Tradition handgefertigt sein soll.

Der Hibiki Japenese Harmony wird in den kommenden Tagen in Deutschland verfügbar sein, wobei der Preis noch nicht offiziell kommuniziert wird.


 

 

Philip ist Gründer und Autor von EYE FOR SPIRITS – ONLINE MAGAZIN FÜR TRINKGENUSS und Autor des Whisky-Buchs. Folge ihm auf Facebook oder erfahre mehr über ihn und EYE FOR SPIRITS.
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3 Kommentare für Hibiki Japanese Harmony: Hat der neue Fernost-Whisky Potential?

  1. Matthias Hartinger 1. Juli 2015 zu 11:05 #

    Der Preis wird offiziell nicht kommuniziert, aber inoffiziell?
    Werde mir auf jeden Fall eine Flasche zum probieren zulegen. Wenn schon handgefertigtes Papier fürs Etikett Verwendung findet, dann besteht die Hoffnung, dass auf den Inhalt der gleiche Augenmerk gelegt wurde.
    Weiß man wo der Rauch herkommt? Ist da evtl. trotzdem Schottland mit im Spiel?

  2. Heiko 1. Juli 2015 zu 12:39 #

    Ich würde jetzt mal das Gegenteil behaupten:

    Wer schon auf so einen Marketing-Blödsinn mit handgefertigtem
    Papier kommen muss hat es echt nötig und
    möchte vom Inhalt möglichst ablenken.

  3. kallaskander 1. Juli 2015 zu 16:25 #

    Hi there,

    der neue Hibiki wird nicht die Klasse der etablierten haben, aber neddaso….

    das Etikett und die Flasche sind das Bindeglied zu den älteren und teuereren Hibiki.

    Es käme nicht gut, die Serie zwar nach unten zu erweitern aber dann bei der Ausstattung

    nur Ramsch anzubieten. Wäre auch nicht japanisch, denke ich.

    Greetings
    kallaskander

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