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Zeitreise in die 40er: der neue Pikesville Straight Rye 6 Jahre

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Es ist ja nicht so, dass Pikesville nicht bereits einen festen Fuss in der Rye Whiskey-Tür hat. Im Gegenteil. Mit ihrem Supreme Straight Rye bieten sie auch hierzulande einen soliden Whiskey für den schmalen Taler an. Nun setzt die Brennerei aus Kentucky allerdings einen drauf und steigt mit dem Pikesville Straight Rye Whiskey 6 Jahre in die „Super-Premium“-Liga auf.


pikesvilleEr war vor Jahren einer der ersten Rye Whiskeys, die dafür sorgten, dass ich von diesem Genre faszinierte war. Der Pikesville Supreme Straight Rye Whiskey hatte ordentlich Kraft, ohne zu tief in den Geldbeutel zu fassen.

Nun legt die Dachmarke Heaven Hill Distilleries mit einer Super-Premium Version nach. Eine Version, die allein durch den Flaschenetiquette zeigt, dass man hier etwas Altes neu auflegen wollte. Eingefasst in das Bauchlabel der Flasche zeigt ein etwas unscharfes Bild ein Gebäude der Monumental Distillery’s Inc. Jene Brennerei, in der Pikesville Maryland Rye Whisky bis Ende 1942 hergestellt wurde. Durch einen Unfall zerstört, wurde die Brennerei durch die Majestic Distilling Company kurze Zeit später aufgekauft und kurzerhand in Majestic Distillery umbenannt.

Bis ins Jahr 1972 wurde Pikesville Whiskey in der ehemaligen Rye-Hochburg Maryland produziert. Bis der damalige Besitzer Standard Distillers Products, Inc. die Brennerei schloss und erst 1982 an die heutigen Eigentümer nach Bardstown, Kentucky verkaufte.

Um an eben diese ursprüngliche Ära im Kernland des Rye Whiskeys zu erinnern, bringt Heaven Hill nun seinen Pikesville Straight Rye Whiskey 6 Jahre auf den Markt.

Ab diesen Sommer startet der Verkaufsstart zunächst in einigen US-Bundesstaaten. Wann und ob er den Weg über den Atlantik in unsere Regale findet, ist bisher noch nicht abzusehen. Falls doch, dürfen wir uns über einen 6-jährigen Rye Whiskey freuen, der mit 55 %Vol. aufwarten kann und auf Roggen, Mais und gemälzter Gerste basiert. All dies bei einem moderaten Preis der derzeit bei 49,99 US-Dollar für 0,75 Liter für den US-Markt liegt.


 

Philip ist Gründer und Autor von EYE FOR SPIRITS – ONLINE MAGAZIN FÜR TRINKGENUSS und Autor des Whisky-Buchs. Folge ihm auf Facebook oder erfahre mehr über ihn und EYE FOR SPIRITS.
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2 Kommentare für Zeitreise in die 40er: der neue Pikesville Straight Rye 6 Jahre

  1. Matthias Hartinger 10. Juli 2015 zu 11:24 #

    Hallo Philip,
    nur um an die Ära zu erinnern, bzw. diese in memorian wieder aufleben zu lassen, oder war evtl. auch das Originalrezept im Spiel?
    Am allermeisten ärgert mich aber immer noch das viele Whiskys aus den Staaten, die es wert wären getrunken zu werden, oft überhaupt nicht oder wenn, dann nur halblegal und mit größten Schwierigkeiten bei uns zu bekommen sind.

  2. Matthias 12. Juli 2015 zu 07:44 #

    es regt eben vor allem auf. das magazine wie mixology, verfügbarkeit bei ihren bewertungen nicht einfliessen lassen wenn sie bestenlisten küren.

    da wird zb letztens knallhart der sazerac rye auf platz eins gesetz, den man eigentlich in Deutschland als privatperson nicht kriegen kann.
    gute Bars kriegen ab und an über connections mal welchen, aber die müssen dann gleich eine ganze kiste irgendwo über england oder sonstwo beziehen

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