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Ume, Yuzu, Momo: Île Four startet seine japanischen Frucht-Sake

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Ile Four Frucht Sake

Sake und Shochu sind, trotz des teilweise erkennbaren japanischen Einflusses auf die westliche Barwelt, hierzulande noch kein großes Thema. Zu ungewohnt, zu unnahbar sind die beiden Aromenprofile. Dennoch gibt es gelegentlich Hersteller, die den Mut haben, es auf’s Neue zu probieren. So auch Île Four, die mit ihren 3 Fruchtsakes kürzlich den deutschen Markt betraten.


Mit Sake und Shochu kam ich in der Vergangenheit des Öfteren in Berührung. Meist jedoch über Bekannte, Bars oder Import-Umwege. Selten habe ich in den letzten Jahren erlebt, dass sich tatsächlich jemand der Herausforderung annimmt, jene japanischen Alkoholika auf Reis-Basis konkret und offiziell auf dem deutschen Markt einzuführen. Um genau zu sein: 1 Mal. Als vor ca. 2 Jahren 3 österreichische Studenten, den Inari Crystal Clear Soju starteten.

Nun steht mit Île Four ein Unternehmen ins Haus, das den Gaul vom Reisfeld von hinten aufsatteln will. Das schleswig-holsteinische Unternehmen startet drei Sake-Qualitäten, die jeweils mit landestypischen Früchten vermählt wurden. Der westlich geprägte Gast soll also über einen hochwertigen Sommerdrink langsam und nicht abrupt an das Thema Sake herangeführt werden. An sich keine dumme Idee. Man holt den Kunden da ab, wo er steht.

Die 3 Qualitäten basieren auf Premium-Sake und werden um jeweils Ume, Yuzu oder Momo ergänzt. Bezeichnungen, die im ersten Moment wie Kunstnamen klingen, sind nichts anderes als jene Früchte, deren Saft in die jeweilige Flasche gelangt.

Ume wird auch als „japanische Aprikose“ bezeichnet und ist mit jenen Früchten auch deutlich näher verwandt als mit Pflaumen. Dennoch: beim Öffnen der Flasche versteht man, warum auf der Flasche zusätzlich „Plum Sake“ aufgedruckt ist. Île Four Ume kommt mit einem Fruchtanteil von 30,2 % und einem Alkoholgehalt von 12 %Vol auf den Markt.

Yuzu ist eine Zitrusfrucht, die in Japan vor allem in der Parfumindustrie zum Einsatz kommt, vermehrt jedoch auch in der gehobenen Küche. Île Four Yuzu besitzt 20,8 % Fruchtanteil und 10,5 %Vol. Alkohol.

Momo. Die japanische Variante der Pfirsich sorgt im Île Four Momo für eben jenes charakteristische Aroma. Sein Fruchtanteil beläuft sich auf 34,7 % und der Alkoholgehalt auf 10,5 %Vol.

Alle 3 Fruchtsake-Qualitäten von Île Four sind seit kurzem im Handel erhältlich und bewegen sich preislich im Bereich von 20,- Euro.


 

Philip ist Gründer und Autor von EYE FOR SPIRITS – ONLINE MAGAZIN FÜR TRINKGENUSS und Autor des Whisky-Buchs. Folge ihm auf Facebook oder erfahre mehr über ihn und EYE FOR SPIRITS.
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