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Neuer Season-Whisky: Ardbeg Supernova 2015 startet im September

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Dem Marketing-Thema „Spirituose im Weltall“ bedienen sich so einige Hersteller. Egal, ob Penninger Blutwurz aus dem bayerischen Hauzenberg mit ihrem Spacewurz oder die bekannte Single Malt Marke Ardbeg. Letztere waren jedoch die Ersten der Industrie, die das Thema in Angriff nahmen…und mit dem neuen Ardbeg Supernova 2015 weiter ausschlachten.


supernova2012 kursierte erstmals im Internetäther die Meldung, dass Ardbeg unter dessen Dachkonzern Moët Hennessy einen Whisky ins All schießen will. Nicht weil man Spuren eines äußerst schlechten Whiskys beseitigen möchte, sondern um den Einfluss der Schwerelosigkeit auf die Holzreifung eines Whiskys zu erkunden.

Wer sich jetzt aber Fässer voller Whisky an Bord der Internationalen Raumstation vorstellt, liegt falsch. In die Schwerelosigkeit transportiert, wurde lediglich ungereiftes Ardbeg Destillat zusammen mit Holzpartikeln von Fässern. Alles zusammen in kleinen Ampullen.

Deren Inhalt wurden nun mittels verschiedener Analyse-Techniken wie Gaschromatographie, Massenspektrometrie etc. untersucht und mit Referenz-Proben der Erde verglichen. Mit dem neuen Ardbeg Supernova 2015 hat dies freilich nichts zu tun.

Weder finden sich Spuren des im All gereiften Whiskys im diesjährigen Ardbeg Supernova, noch hat er sonstige Bezugspunkte. Mal abgesehen vom Namen. Allerdings gab es den ersten Ardbeg Supernova bereits 2010. Also über 1 Jahr bevor Moët Hennessy den ersten Whisky ins All schoss.

Seit dem Beginn vor 3 Jahren begleitet das Thema „Whisky im All“ medial so manche neue Ardbeg-Abfüllung. Angefangen mit dem 2012er Ardbeg Galileo bis zum heutigen Ardbeg Supernova 2015.

Letzterer steht nun für Committee-Mitglieder ab dem 12. September zur Verfügung. Diese dürfen sich dann über einen neuen Single Malt Scotch Whisky mit 54,3 %Vol. Alkohol freuen.

Abgesehen von konkreten Angaben zum Reifungsalter des Ardbeg Supernova 2015, über das man sich wie gewohnt ausschweigt, gibt das Unternehmen die ppm-Konzentration an phenol-haltigen und damit meist „rauchigen“ Verbindungen an. Diese soll bei der neuen Qualität bei 100 ppm (parts per million) liegen. Ein hoher, wenn auch für Endkunden völlig unbrauchbarer und irrelevanter Wert.

Zu welchem Preis der neue Ardbeg Supernova für Mitglieder des Destillerie-Fanclubs zur Verfügung stehen wird, ist bis dato noch nicht bekannt. Ebenso wenig, ob der Whisky nach dieser Exklusiv-Veröffentlichung dem allgemeinen Publikum zugänglich gemacht wird. Blickt man auf vergangene Ardbeg-Abfüllungen, ist dies allerdings anzunehmen.


 

Philip ist Gründer und Autor von EYE FOR SPIRITS – ONLINE MAGAZIN FÜR TRINKGENUSS und Autor des Whisky-Buchs. Folge ihm auf Facebook oder erfahre mehr über ihn und EYE FOR SPIRITS.
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