Werbung

Betäubende Innovation? Das neue Tee-Destillat Faradaí

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterEmail this to someone

faradai

Ich würde nicht so weit gehen und behaupten, es wäre ein neuer Trend. In jüngster Vergangenheit häufen sich allerdings Produkte von Start Ups, die hochwertig mit Konventionen brechen. So erhielt ich in den vergangenen Wochen und Monaten mehr Emails über unbekannte, neue Destillate aus Deutschland als über Gin. Eine jener Neuheiten: FARADAÌ.


Der Name klingt ein wenig so, als hätte sich das Getränke-Start Up aus Rheinland-Pfalz den berühmten britischen Physiker Michael Faraday zur Galionsfigur gemacht. Und tatsächlich. Buchstaben ausgetauscht und fertig war der Name eines der Sprösslinge der neuen, deutschen Avantgarde. Mit Elektromagnetismus hat FARADAÌ allerdings nichts am Hut, auch nicht aus Marketingsicht.

Weniger die Physik, sondern vielmehr den „Kontext der gehobenen Küche“ haben sich die 4 Unternehmer um Geschäftsführer Nicolas Wenz zum Leitbild für ihr neues Tee-Destillat gemacht. Man will in die gehobene Gastronomie.

Dies versuchen sie nicht mit dem tausendsten deutschen Gin mit der hundertsten exotischen Zutat, sondern kreieren eine gänzlich neue Kategorie. FARADAÌ basiert zwar ähnlich wie Gin auf einem Mazerat, hat aber mit dem gehobenen Wacholder-Schnaps sonst nichts mehr gemein.

Vielmehr basiert er auf einem Destillat, hergestellt aus schwarzem Tee und brasilianischer Parákresse Acmella  oleracea L. Beide Zutaten werden jeweils unabhängig voneinander mazeriert. Parákresse ist dabei ein Kraut, das sich vor allem als Speise- und Heilpflanze aufgrund seiner antibakteriellen, betäubenden und entzündungshemmenden Wirkung einen Namen machte.

Aus geschmacklicher und sensorischer Sicht wird Parákresse eine Mischung aus süß, sauer und salzig nachgesagt, wobei deren Verzehr durch leichte Taubheitsgefühle in Mundraum und Zunge begleitet werden kann. Inwieweit sich diese Eigenschaften innerhalb des Destillats bemerkbar machen, bleibt abzuwarten.

Angeboten wird FARADAÌ seit kurzem mit 35 %Vol. in 0,5 Liter-Flaschen.


 

Philip ist Gründer und Autor von EYE FOR SPIRITS – ONLINE MAGAZIN FÜR TRINKGENUSS und Autor des Whisky-Buchs. Folge ihm auf Facebook oder erfahre mehr über ihn und EYE FOR SPIRITS.
Noch keine Kommentare.

Schreibe einen Kommentar