Werbung

Melange aus Whisky und Pinot Noir – der neue Longrow Red 12 Jahre

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterEmail this to someone

Bildquelle: Anita Ritenour/FlickR

Was auf der offiziellen Website der bekannten Scotch-Destillerie Springbank als kleine Randnotiz auftauchte, dürfte so manchem Whisky Fan aufhorchen lassen. Die Brennerei schnappte sich vor einigen Jahren ein paar neue Rotwein-Fässer aus Neuseeland. Als Teil des Longrow Red-Portfolios zog man diese vergangenen Sommer in die Flaschen. Whisky mit einem Hauch Pinot Noir?


Irgendwie finde ich es schon seltsam, dass manche Scotch-Destillerie eine gigantische Werbetrommel rührt, wenn sie das Flaschendesign marginal verändert hat. Auf der anderen Seite bleiben allerdings Perlen, zumindest dem ersten Anschein nach, wie der neue Longrow Red 12 Jahre Pinot Noir eine Randnotiz im Internetäther.

In insgesamt 9.000 Flaschen wurde der neue Single Malt Whisky aus der Brennerei Springbank vergangenen Sommer gezogen. Und er scheint auf den ersten Blick vieles zu haben, was der geneigte Whisky-Fan in den vergangenen Monaten und Jahren bei so manch neuer Qualität vermisste.

Fassstärke, solide Reifungszeit und schließlich noch ein Sahnehäubchen aus Weinfässern.

So ist der Pinot Noir 12 Jahre die vierte Abfüllung in Springbanks Longrow Red-Serie. Wie der Name bereits andeutet, reichert die Brennerei aus dem schottischen Campbeltown in jener Serie ihre Single Malts zusätzlich mit Aromen aus Rotwein-Fässern an.

Ganz wie der Name vermuten lässt, bedient sich das Unternehmen bei ihrer neuesten Qualität bei der Spätburgunder-Traube. In diesem Fall aus den Valli Vineyards, Neuseeland.

Vielversprechend klingt zudem die Aussage, dass jene Fässer bei Anlieferung in Schottland bereits 3 Jahre alt waren. Ein Indiz dafür, dass die Fässer eine passable Zeit der Reifung hinter sich haben.

In jenen Fässern reifte der Longrow Red 12 Jahre Pinot Noir zum Abschluss seiner Lagerung für ca. 1 Jahr. Kurzum: 11 Jahre Ex-Bourbon, 1 Jahr Pinot Noir. Abgefüllt wird schließlich in Fassstärke mit 52,9 %Vol.

Einziger Wermutstropfen ist jedoch der Preis. Zwar dürfte der neue Scotch aus dem Hause Springbank einige raffinierte Noten bringen, allerdings schaffen es diese nur in 9.000 Flaschen. Bei einer solch begrenzten Zahl für den globalen Markt, ist der entsprechend hohe Preis die logische Schlussfolgerung.

Umgerechnet knapp 80,- Euro à 0,7 Liter wird man für den neuen Longrow Red 12 Jahre Pinot Noir auf den Tisch legen müssen.


 

Philip ist Gründer und Autor von EYE FOR SPIRITS – ONLINE MAGAZIN FÜR TRINKGENUSS und Autor des Whisky-Buchs. Folge ihm auf Facebook oder erfahre mehr über ihn und EYE FOR SPIRITS.

2 Kommentare für Melange aus Whisky und Pinot Noir – der neue Longrow Red 12 Jahre

  1. 1968superingo 22. Oktober 2015 zu 14:30 #

    Bestimmt toller Stoff, aber der Preis …. Na ja, würde Ardbeg auf der Flasche draufstehen, müsste man wohl den doppelten Preis zahlen.

  2. Specht 22. Oktober 2015 zu 17:41 #

    Der Artikel kommt etwa 2 Monate zu spät. Der Longrow Red Pinot Noir kam schon letzten Monat auf den deutschen Markt und ist bereits überall ausverkauft.

Schreibe einen Kommentar