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Sellerie, Dry, Genever: Rutte Gin liefert das volle Paket

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rutte

Die meisten Hersteller und Importeur versuchen meist erst einmal mit einer moderaten, überschaubaren Anzahl an Neuprodukten den Markt zu betreten. Eine überschaubare Anzahl von genau 1. Im Fall der niederländischen Traditionsbrennerei Rutte schaltet man allerdings einen Gang hoch und steht aktuell mit gleich 3 neuen Destillaten bei deutschen Händlern: Celery Gin, Dry Gin und Old Simon Genever.


Was die niederländische Brennerei Rutte in Kürze in die Regale deutscher Bars und Händler stellt, lässt sich recht einfach als Querschlag durch das Wacholder-Segment beschreiben. New Western Dry, klassischer Dry Gin und sogar der niederländische Wacholder-Urvater Genever ist dabei.

Seit Ende des 19. Jahrhunderts destilliert das Familienunternehmen Mazerate. Von einem Start Up kann hier wahrlich nicht mehr die Rede sein. Auch wenn die Wacholder-Produkte von Rutte erst in jüngster Vergangenheit dem deutschen Gin-Fan offiziell zugänglich gemacht wurden.

Unter der Leitung des Hamburger Importeurs BORCO wird das hierzulande verfügbare Portfolio nun aufgestockt.

Die wohl am exotischsten erscheinende, neue Qualität dürfte der Celery Gin sein. Steckt eines der markantesten Botanicals bereits im Namen, kann man meist von einem Gin im New Western Dry Stil ausgehen.

Im Falle des Rutte Celery Gins mit seinen 43 %Vol. soll die namensgebende Zutat allerdings nur eine auffällige Ergänzung zum Wacholder sein. Letzterer soll nach wie vor das Aroma maßgeblich mitbestimmen, gleichauf mit dem Doldengewächs.

Preislich bewegt man sich hier im Bereich von 35,- Euro je 0,7 Liter-Flasche.

Eher klassisch geht es dann beim Rutte Dry Gin zu. Leider erfährt man nicht viel über die eigentliche Produktion. Genau genommen gar nichts. Erahnen lässt sich lediglich aus den offiziellen Tasting-Notizen, dass der Wacholder von Zitrone und diversen Kräutern begleitet wird.

Auch hier wird man mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 35,- Euro für eine 0,7 Liter-Flasche rechnen müssen.

Hinsichtlich Tradition und klassischem Profil setzt die letzte Qualität aus dem Hause Rutte noch einmal einen drauf. Ganz nach alter niederländischer Manier liefert man noch einen Genever nach. Benannt nach dem Brennerei-Gründer von 1872, Simon Rutte, soll das Aroma des Old Simon Genevers laut offizieller Aussage vor allem durch einen markant nussigen Charakter bestimmt sein.

Hierfür sorgen neben Zutaten wie Wacholderbeeren, Koriander und Angelikawurzel, vor allem Wal- und Haselnüsse.

Mit einer UVP von 35,- Euro à 0,7 Liter liegt man hier gleich auf mit seinen Wacholder-Kollegen. Nur den Alkoholgehalt hat man für den Old Simon Genever etwas nach unten auf 35 %Vol. verlegt.

Alle 3 Qualitäten aus dem Hause Rutte erscheinen offiziell ab 01. November im deutschen Handel.


 

Philip ist Gründer und Autor von EYE FOR SPIRITS – ONLINE MAGAZIN FÜR TRINKGENUSS und Autor des Whisky-Buchs. Folge ihm auf Facebook oder erfahre mehr über ihn und EYE FOR SPIRITS.

5 Kommentare für Sellerie, Dry, Genever: Rutte Gin liefert das volle Paket

  1. Maximus 29. Oktober 2015 zu 18:18 #

    (Inwiefern) Unterscheidet sich der beschriebene Old Simon von jenem, den es schon länger zu erwerben gibt – und der übrigens für 20-25€ erhältlich ist?

    • Philip Reim 29. Oktober 2015 zu 18:26 #

      Hallo Maximus,

      ich gehe mal stark von der Rezeptur bzw. Botanicals und evtl. Getreidezusammensetzung der Maische aus. Genaue Informationen haben wir allerdings leider auch nicht.

      Gruß Philip

  2. Matthias 29. Oktober 2015 zu 19:14 #

    Hat diese Destillerie ihr MArketingbudget auf einmal verhundertfacht, oder kommt es einem nur so vor?

    auf einmal liest man den Namen überall.
    Ein Herrr Meyer besucht innerhalb von 2 Wochen mehrmals die Destille,
    rund um den BCB laden sie zum Dinner

    und das von einer Destille die es zwar schon lange gibt, aber nach der vor einem Jahr noch kein Hahn hier gekräht hat

    • Jan 29. Oktober 2015 zu 22:27 #

      Rutte gehört seit 6(?) Jahren zu De Kuyper, das dürfte das ganze erklären.

      Gruß Jan

  3. Matthias 31. Oktober 2015 zu 01:51 #

    Ok danke, sehr interessant, dass dies von gewissen Herren nie erwähnt wurde

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