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Die 3 deutschen Gewinner der Bacardi Legacy Cocktail Competition 15/16

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Die Teilnehmer der Bacardí Legacy Cocktail Competition in Berlin mit Karim Fadl

Welcher Drink hat das Potenzial ein zeitloser Klassiker zu werden? Dieser Frage und Herausforderung gingen die 7 Finalisten der Bacardi Legacy Cocktail Competition 2015/2016 zu Beginn dieser Woche in Berlin nach. Unser Autor Timm Werner war für EYE FOR SPIRITS in der Hauptstadt vor Ort. Ein Blick in den Wettbewerb, ein Blick in High End-Cocktails.


Was ist das genau, ein zeitloser Klassiker? Und wie schafft es ein Barkeeper, dass sein Drink in einem Satz mit Daiquiri, Mojito etc. genannt wird?

Genau darum geht es bei diesem Wettbewerb. Zuerst mussten alle Teilnehmer ihre Marketingstrategien für die Steigerung des Bekanntheitsgrades ihres Cocktails einer Jury präsentieren und erst danach wurde es in der Villa Tomasa, auch für die zahlreichen Anhänger der Teilnehmer spannend. Die hochkarätige Jury hatte die Aufgabe gleich drei Drinks zu küren, die dann noch die Chance haben, am internationalen Finale in San Francisco teilzunehmen.

Ein wichtiges Kriterium ist die weltweite Verfügbarkeit der Zutaten des Drinks sowie Geschmack, Aussehen und natürlich Charme, Performance des Teilnehmers und die Geschichte seines Cocktails. Da es sich um einen internationalen Wettbewerb handelt, präsentieren die Teilnehmer auf Englisch, was für die meisten eine zusätzliche Herausforderung bedeutete.

Am Ende eines fantastischen Abends und unter viel Applaus war sich die Jury, bestehend aus Gabriel Daun dem Barmanager des Gekkos Frankfurt, Nico Krznar dem Barmanager des Provocateur Berlin, Jürgen Wiese dem deutschen Gewinner des BLCC 2014/2015 und Barkeeper in der Goldenen Bar München und Dickie Cullimore dem Global Brand Ambassador von Bacardi einig, dass diese drei Cocktails das Potenzial haben ein zeitloser Klassiker zu werden:

  • „Curtain Call“ – Arash Ghassemi, Green Door und schwarze Traube, Berlin
  • „La Comida“ – Phum Sila-Trakoon, le Croco Bleu, Berlin
  • „Radix“ – Michele Heinrich, The Kinly Bar, Frankfurt am Main

Doch zum Feiern bleibt den dreien nicht viel Zeit. Nun müssen Sie während der neugestalteten Promotionphase ihr Marketingkonzept durchführen. In dieser Phase müssen sie beweisen, dass sie nicht nur in der Lage sind, Grandioses mit dem Shaker anzustellen, sondern auch ihre Begeisterung und ihr Vermarktungsgeschick richtig einzusetzen.

Wir sind schon gespannt, auf welchen Wegen wir diese Drinks sehen, hören und schmecken werden. Und am 15. März 2016 wird dann erst bekanntgegeben, wer nach San Francisco fliegt, um dort seinen Drink präsentieren zu dürfen.

Wir haben uns die drei Gewinner-Cocktails mal genauer angeschaut und unter die Lupe genommen.

„Curtain Call “

von Arash Ghassemi, Green Door und Schwarze Traube, Berlin

  • 40 ml BACARDÍ Carta Blanca
  • 40 ml Champagner
  • 20 ml frischer Limettensaft
  • 15 ml Zucker
  • 10 ml Campari
  • 3 Basilikumblätter

Zubereitung:
Alle Zutaten bis auf den Champagner im Shaker vereinen und mit Eiswürfeln lange kalt shaken. Danach in eine Coupette doppelt abseihen und mit dem Champagner vollenden. Als Garnitur eine schwarze Olive im Coupette-Glas drappieren.

Unsere Tasting Notes:

Ein feinsinniger Drink mit interessanter Tiefe aufgrund des Camparis. Die frische Würzigkeit durch Limette und Basilikum gepaart mit den feinperligen Aromen des Champagner sind sehr gefällig.

„La Comida“

von Phum Sila-Trakoon, Le Croco Bleu, Berlin

  • 55 ml BACARDÍ Carta Oro
  • 15 ml Bohnen-Mais-Sirup

Zubereitung:
Alle Zutaten in einem Rührglas vereinen und auf Eiswürfeln kalt rühren. Danach den Cocktail in einen Tumbler mit einem großen Eiswürfel abseihen und mit zwei Zitronenzesten garnieren.

Zubereitung des Bohnen-Mais-Sirups:
500 g Zucker in 500 ml Wasser erhitzen. Sobald sich der Zucker aufgelöst hat, 250 g Bohnen und 150 g Mais dazugeben, verrühren, erkalten lassen und sieben.

Unsere Tasting Notes:

Ein interessanter Drink, der zum Diskutieren anregt. Die Aromen des Bohnen-Mais-Sirups machen ihn komplex und gefällig auf der Zunge und balancieren die Kraft des Rums perfekt.

„Radix“ 

von Michele Heinrich, The Kinly Bar, Frankfurt am Main

  • 55 ml BACARDÍ Carta Blanca
  • 30 ml Velvet Falernum
  • 30 ml Mandelmilch
  • 20 ml Limettensaft
  • 5 Basilikumblätter

Zubereitung:

Alle Zutaten im Shaker vereinen und mit Eiswürfeln kalt shaken. Danach den Cocktail in eine Schale oder eine Coupette abseihen. Als Garnitur werden Basilikumsamen apart serviert.

Unsere Tasting Notes:

Ein Drink, der alle Sinne anregt. Die Mandelmilch transportiert die würzigen Aromen des Falernum und des Basilikums. Das Spiel von leichter Säure und Süße ist perfekt balanciert.

Unser Fazit des Abends:

Insgesamt hat mich überrascht, dass zwei Drinks mit der Zutat Basilikum gewonnen haben.

Die Neugestaltung der Promotionphase mit finanzieller Unterstützung durch Bacardi ist gut, stellt den Barkeeper vor eine große Herausforderung und schult Fähigkeiten, die benötigt werden, um erfolgreich eine eigene Bar zu führen. Egal, ob als Barmanager oder gar als Besitzer.


 

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4 Kommentare für Die 3 deutschen Gewinner der Bacardi Legacy Cocktail Competition 15/16

  1. sawgf 6. November 2015 zu 15:03 #

    Gewagtes Outfit…

    La Comida klingt durchaus interessant, werden Bohnen und Mais gemuddelt?

  2. Timm Werner 6. November 2015 zu 18:14 #

    Servus,
    Du brauchst die Bohnen und den Mais nicht vorbehandeln, da du alle Zutaten aufkochst. Schaden, kann es natürlich nicht!
    Hoffe, ich konnte Dir weiterhelfen. Bei Fragen, einfach fragen.

  3. Daniel@Trinklaune 6. November 2015 zu 21:35 #

    Was für Bohnen sind denn gemeint? Normale Kidney?

  4. Timm Werner 8. November 2015 zu 15:02 #

    Ja,
    Kidney Bohnen sind gut.

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