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Alfred’s Trail: Neuer High End-Rum aus deutschen Landen?

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Alfred's Trail

Dass Rum vielleicht Gin als neue Trend-Spirituosen folgen könnte, spricht sich herum. Auch hierzulande. Neben der allmählich wachsenden Zahl an Veranstaltungen und passender Literatur ist hierfür allerdings einer der deutlichsten Indikatoren die Anzahl an neuen Premium-Destillaten kleiner und mittelständischer Unternehmen. Auch aus Deutschland. So wie die neue Rum-Serie Alfred’s Trail beweist.


Solange die Klimaerwärmung keinen Zuckerrohranbau in Deutschland ermöglicht, wird es niemals einen 100% deutschen Rum geben. Jenes Destillat hat im Vergleich nicht viele Herstellungsregeln zu befolgen, seine Basis ist allerdings fix und unveränderlich.

Das heißt aber nicht, dass man dem exotischen Rohstoff hierzulande keinen Stempel deutscher Handwerkskunst aufdrücken kann. Auf verschiedene Weise.

Die einen importieren lediglich die Melasse, wieder andere nur den Rohbrand. Eine dritte Möglichkeit liefert das Finishing hierzulande. So wie es bei den neuen Rums unter dem Titel Alfred’s Trail vonstatten ging.

Ganz neu im Geschäft „deutscher Rums“ ist das thüringische Unternehmen No 9 Spirituosen-Manufaktur GmbH. Mit deren Portfolio Alfred’s Trail bringt die Marke aktuell 3 verschiedene Rums auf den deutschen Markt. In der Karibik destilliert und vorgereift, in Eichsfeld, Nordthüringen gefinisht.

Und ich muss sagen, die Eckdaten der einzelnen Produkte sowie das Design wissen zu gefallen.

Das erste und jüngste Destillat des Alfred’s Trails ist ein 5-jähriger Guatemala Rum. Der Inhalt jener Fässer erhält nach seiner Ankunft in Deutschland einen letzten Feinschliff von 12 Monaten in Ex-Sauternes-Fässern. Abgefüllt wird schließlich ohne Filtrierung, ohne Farbstoff und mit 45 %Vol. Preislich bewegt sich dieser Rum bei einer Preisempfehlung von 48,- Euro.

Ein Jahr älter ist jener Rum aus der Traveller’s Distillery in Belize, den sich die Spirituosen Manufaktur anliefern lässt. Dieser 6-jährige bekommt anschließend ein 12 monatiges Finishing in Virgin Oak und damit neuen Fässern aus amerikanischer Weisseiche. Auch dieser kommt ohne Filtrierung und Farbstoff in die Flasche, dafür aber ebenfalls mit 45 %Vol. Preis? 55,- Euro.

Der letzte und gleichzeitig älteste Rum im Portfolio des Alfred’s Trail, ist ein 9-jähriger Barbados Rum. Dieser stammt aus der Foursquare Distillery jener Insel und reifte dort über einen Zeitraum von 9 Jahren. In Thüringen angekommen, gab es dann noch ein exquisites Finish in ehemaligen Weinfässern des französischen Süßweins Banyul. Entsprechend des Alters und der unkonventionellen Fasswahl ist der Alfred’s Trail Barbados 9 Jahre Banyul mit 65,- Euro der hochpreisigste unter den 3 neuen Qualitäten.

Alle Rums sind jeweils auf 1.000 Flaschen begrenzt. Jede davon mit einem Volumen von 0,7 Litern.

Philip ist Gründer und Autor von EYE FOR SPIRITS – ONLINE MAGAZIN FÜR TRINKGENUSS und Autor des Whisky-Buchs. Folge ihm auf Facebook oder erfahre mehr über ihn und EYE FOR SPIRITS.
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2 Kommentare für Alfred’s Trail: Neuer High End-Rum aus deutschen Landen?

  1. Maddin 12. November 2015 zu 14:16 #

    Klingt nach ner deutschen Antwort auf Plantation. Mal schauen, was draus wird.

  2. Chris 13. November 2015 zu 12:05 #

    Ist nicht ganz das Plantation-Konzept. Plantation nimmt wohl immer Ex-Brandy-Fässer, während bei Alfred´s wechselnde, auf den jeweiligen Rum abgestimmte Fässer genommen werden.

    Ich war übrigens dort und habe verkostet – ist schon was Besonderes

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