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Compagnie des Indes: 9 High End Rums stehen in der Startlöchern

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Bildquelle: Selden Vestrit/FlickR

Was das kleine französische Unternehmen Compagnie des Indes aktuell in der Pipeline hat, dürfte den ein oder anderen Rum-Fan aufhorchen lassen. 9 neue High End-Qualitäten stehen ab sofort in begrenzter Zahl auch dem deutschen Markt zur Verfügung. Gespannt bin ich dabei vor allem auf einen Rum. Einer, bei dem die einzige Scotch-Brennerei der Isle of Skye ihre Finger mit im Spiel hatte.


Der Marktstart könnte kaum besser sein. Die Tage sind mittlerweile wieder kurz, die große Kälte steht bevor. Sich einem guten Tropfen zu widersetzen, ist daher so sinnvoll wie ein Rauchmelder mit Schlummerfunktion.

Um Rum-Fans die Auswahl zu erschweren, legt die Compagnie des Indes aktuell ihre neuesten Zuwächse im Portfolio vor. Nicht gezuckert, nicht gefärbt.

Seit 2014, das Jahr in dem hierzulande der erste Rum des Unternehmens geöffnet wurde, hat das kleine französische Unternehmen ordentlich am hauseigenen Angebot gearbeitet.

Das Herzstück bilden zwar nach wie vor diverse Single Cask Rums in limitierter Menge, Stück für Stück gesellen sich aber auch Rum Blends hinzu. Qualitäten, die dauerhaft verfügbar sein sollen.

Mit der aktuellen Neuankündigungen haut CdI mit ihrem deutschen Importeur Perola GmbH allerdings eine Anzahl raus, die es in sich hat. 9 neue Rums! Darunter altbekannte Qualitäten mit neuem Jahrgang oder aber gänzlich neue Produkte.

Der Erste von dem berichtet wird, ist ein Rum-Blend aus Jamaica. 3 Pot Still-Rums, von denen jeder mindestens 5 Jahre lang im Eichenfass reifte. Als 43 %Vol.-Ausgabe des Jamaica Navy Strength wird er vermutlich eine dauerhafte Qualität im Portfolio zu einem Preis von 36,99 Euro.

In die Trickkiste greift Compagnie des Indes mit ihrer ersten „Limited Edition“, dem Boulet de Cannon 1. Sieht man einfach mal davon ab, dass Einzelfassrums meist von Haus aus begrenzte Stückzahlen haben. Zwar wird der Ursprung des Boulet de Cannon 1 nicht angegeben, hervorgehoben wird aber die Tatsache, dass er ein intensives Finishing in Ex-Scotch Fässern bekam.

Laut Importeur sind dies Fässer von der Isle of Skye. Ob aus vertraglichen oder namensrechtlichen Gründen die entsprechende Whisky-Brennerei offiziell nicht genannt wird, ist mir unbekannt. Macht man sich aber einmal bewusst, dass auf der Isle of Skye mit der Talisker Distillery nur eine aktive Scotch-Brennerei existiert, hat sich die Nachfrage eh erledigt. Offiziell heißt es, der Boulet de Cannon 1 sei „von starken Torfnoten geprägt“. Abgefüllt wird dieser mit 46 %Vol., wobei in Deutschland nur 48 Flaschen zu je 49,99 Euro dieses Scotch-Rums verfügbar sein werden.

Nachschub erfährt die Qualität aus Barbados. Wie bereits in der Vergangenheit liefert für diesen Single Cask-Rum die Foursquare Distillery einen 12 jährigen Rum mit 45 %Vol. 150 Flaschen stehen dabei hierzulande zur Verfügung. Preis: 62,99 Euro.

Über die vierte Single Cask-Qualität erfährt man nicht viel. Hergestellt wird sie in St. Lucia und besitzt ein Alter von 13 Jahren. 180 Flaschen je 43 %Vol.

Auch die Große Antillen-Insel Hispaniola liefert mit der Barbancourt Distillery ihren Beitrag zum neuen Compagnie des Indes-Angebot. Ein 11-jähriger Haiti Single Cask Rum, der sowohl in einer moderaten 43%-igen Version (69,99 Euro) als auch in Fassstärke mit 59,4 %Vol. (96,99 Euro) erscheinen wird. Für beide Varianten stehen 150 Flaschen zur Verfügung.

Der vorletzte Rum, den der unabhängige Abfüller CdI zur Vorweihnachtszeit liefert stammt aus Guayana. Der Demerara-Rum besitzt ein Alter von 13 Jahren und stammt aus den Diamond Distillers aus der Port Mourant Still. Auch dieser Single Cask kommt sowohl mit 43 %Vol. (71,99 Euro) als auch in Fassstärke von 58 %Vol. (95,99 Euro) auf den Markt. Verfügbar sind hier je 200 Flaschen.

Schlussendlich packen die Franzosen von Compagnie des Indes noch einen Rhum eines ihrer Übersee-Départements auf die Lieferung. Hergestellt von Dillon hat dieser Martinique-Rum ein Alter von 13 Jahren. 120 Flaschen mit jeweils  44 %Vol. und einer unverbindlichen Preisempfehlung von 79,99 Euro wird es hiervon in Kürze geben.


 

Philip ist Gründer und Autor von EYE FOR SPIRITS – ONLINE MAGAZIN FÜR TRINKGENUSS und Autor des Whisky-Buchs. Folge ihm auf Facebook oder erfahre mehr über ihn und EYE FOR SPIRITS.

3 Kommentare für Compagnie des Indes: 9 High End Rums stehen in der Startlöchern

  1. Micha 22. Juni 2016 zu 17:29 #

    Hey Philip,
    ich stehe gerade vor der schweren Entscheidung, welchen Rum von CdI ich mir zulegen soll. Ich habe sowohl mit Singe Cask-Abfüllungen als auch mit ungezuckerten Rums noch überhaupt keine Erfahrungen und bin darüberhinaus auch durchaus ein Freund der etwas milderen Varianten.

    Gibt es einen, den du mir empfehlen würdest?

    Gruß Micha

  2. Philip Reim 22. Juni 2016 zu 22:25 #

    Hallo Micha,

    wenn du Milde bei Rums suchst, sollten die CdI definitiv was für dich sein.
    Ich habe zwar meine Favoriten, aber das müssen nicht zwangsläufig deine sein.
    Schreibe mir doch einfach mal, was du für Aromen bzw. Stilrichtungen bei Rum suchst, dann kann ich dir evtl. einen konkreten CdI empfehlen.

    Gruß Philip

    • Micha 26. Juli 2016 zu 15:24 #

      Hallo Philip,

      da ich mich selbst noch als Einsteiger in die Rum-Thematik bezeichnen würde, habe ich bislang hauptsächlich Erfahrungen mit dem spanishen Stil gesammelt.

      Zu meinen kleinen Sammlung (und damit zu meinen bisherigen favoriten) zählen unter anderem ein Dos Maderas 5+5, ein Plantation XO, ein Zacapa 23 Sistema Solera und die drei El Dorado 12 / 15 / 21

      P.S.

      War im Urlaub, daher die verspätete Antwort

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