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Local Barley 16 Jahre: Springbank legt mit „Bio“-Whisky nach

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Bildquelle: Sprinbank

Springbank macht wieder Bio. Zumindest inoffiziell. Ein Bild und ein paar Randnotizen, die die Malt Distillery vor wenigen Tagen auf ihrer offiziellen Facebook-Seite postete, legen diese Vermutung nahe. Mit dem Springbank Local Barley 16 Jahre bringt die Brennerei nun ihren dritten „grünen“ Whisky auf den Markt. An einem Bio-Zertifikat hat man dennoch kein Interesse.


Wenn es um Bio- bzw. Organic-Getreide geht, ist die Scotch Distillery Springbank kein unbeschriebenes Blatt. Im Gegenteil. Seit Ende 2014 wirft das Unternehmen aus dem schottischen Campbeltown einen „grünen“ Whisky nach dem anderen auf den Markt. Aktuell in der Warteschlange: Springbank Local Barley 16 Jahre.

Ähnlich wie die Destillerie Bruichladdich von der Insel Islay scheint Springbank regionales Getreide für sich entdeckt zu haben. In Zeiten in denen ein Großteil des Scotch-Getreides von Kontinentaleuropa oder Übersee importiert wird, durchaus ein Markenzeichen.

Anders als die Islay-Konkurrenz scheint Springbank allerdings auch seinen neuesten Sprössling, Springbank Local Barley 16 Jahre, nicht ins Kernportfolio aufzunehmen. Der Grund: die beiden direkten Vorgänger des neuen regionalen Whiskys, Springbank 12 Jahre und 13 Jahre, wurden ebenfalls „nur“ als Limited Editions verkauft, als „grüne“ Limited Editions. Die Destillerie Springbank verzichtet zudem auf den Kauf eines Bio- bzw. Organic-Zertifikats, weshalb die Produkte offiziell nicht als „Organic“ deklariert werden dürfen.

Im Gegensatz zu seinen jüngeren „Bio-Kollegen“ ist momentan allerdings noch nichts über die Fasswahl bekannt, für die man sich beim Springbank Local Barley 16 Jahre entschied. Bleibt er allerdings der Linie treu, wird es kein Finishing geben. Der aromatische Fokus, das besondere Merkmal soll schließlich auch auf dem regionalen Getreide liegen.

So gibt das Unternehmen auf ihrer offiziellen Facebook-Fanpage nur wenige stichhaltige Informationen zum neuen Single Malt Scotch. Die markantesten: 54.3%Vol. und „[…] distilled from barley grown at Low Machrimore Farm in Southend, a few miles outside of Campbeltown“ (dt.: […] destilliert aus Gerste der Low Machrimore Farm in Southend, ein paar Meilen von Campbeltown entfernt.“

Über den Preis schweigt sich der Hersteller aktuell noch aus. Blicke ich allerdings einmal auf die Preise der beiden jüngeren Green Malts von Springbank, müssen wir höchstwahrscheinlich mit einem Preisbereich von rund 90 – 100,- Euro für den Springbank Local Barley 16 Jahre rechnen.


Philip ist Gründer und Autor von EYE FOR SPIRITS – ONLINE MAGAZIN FÜR TRINKGENUSS und Autor des Whisky-Buchs. Folge ihm auf Facebook oder erfahre mehr über ihn und EYE FOR SPIRITS.

4 Kommentare für Local Barley 16 Jahre: Springbank legt mit „Bio“-Whisky nach

  1. kallaskander 2. Februar 2016 zu 18:10 #

    Hi there,

    denkst du! 120 Britische Pfünder heißt es.

    Die drehen alle nur noch am Rad.

    Greetings
    kallaskander

  2. Philipp 2. Februar 2016 zu 18:57 #

    Das mit den 120 GBP kann ich so nicht bestätigen.
    Laut offiziellem Society Newsletter liegt der Preis bei 95GBP (was zugegebenermaßen auch schon nicht wenig ist…)

  3. Matthias 3. Februar 2016 zu 12:06 #

    Hallo zusammen,
    wenigstens ist hier das Alter bekannt, und ausserdem finde ich die „Sache mit dem „Terroir“ beim Whisky insgesamt eigentlich sehr interessant.
    Was die Bio Zertifizierung anbelangt, so ist das, zu mindestens bei uns in Deutschland, nicht so einfach. Vor allem wenn man neben der konvenzionellen Schiene nur ein Produkt aus der laufenden Produktion auf Bio fahren möchte.
    Ob Bio oder nicht, ich freu mich bei diesen Whisky auf zwei Dinge, einmal das es einen 16 jährigen aus Campelltown gibt, und zweitens das die Gerste mal wieder die Rolle bekommt, die ihr (vielleicht) auch zusteht.

    Viele Grüße,
    Matthias

  4. Andreas 17. Februar 2016 zu 17:02 #

    Also mit deinen Preisvorhersagen liegst Du ja gerne daneben 😉

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