Gin aus Bordeaux-Fässern: der neue Beefeater Burrough’s Reserve Edition 2 » Eye For Spirits

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Gin aus Bordeaux-Fässern: der neue Beefeater Burrough’s Reserve Edition 2

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Bildquelle: Pernod Ricard

Das Holzfass ist heutzutage kein Kuriosum in der Gin-Industrie mehr. Vielmehr haben diverse Gin-Produzenten Europas fassgelagerte Gins zu einer Subkultur der modernen Wacholder-Szene gemacht. Einer der ersten und prestige-trächtigsten Vertreter dieser Zunft war der Beefeater Burrough’s Reserve Edition. Dieser steht nun mit einer zweiten Edition aus ehemaligen Bordeaux-Fässern in den Startlöchern.


Immer wenn ich denke, dass der modernen Gin-Industrie allmählich die Ideen für neue Produkte ausgehen, werde ich eines Besseren belehrt. Seien es Gin-Blends, Gin-Hybriden oder fassgelagerte Gins. Selbst in letzterem kann man noch eine Schippe oben drauf legen. So getan von einer der bekanntesten britischen Gin-Marken: Beefeater.

Mit ihrem Beefeater Burrough’s Reserve Edition starteten sie 2013 nicht nur einen fassgelagerten Gin, sondern nahmen zudem Fässer, in denen ehemals Weine reiften. Im Falle der 2013er Edition des Burrough’s Reserve waren dies Ex-Jean de Lillet-Fässer. Ein aromatisierter Wein, der genauso wie Beefeater im Portfolio des Dachkonzerns Pernod Ricard geführt wird.

Was seither von Beefeater und Pernod Ricard im gehobenen Preissegment geführt wird, wird nun durch eine zweite Edition ergänzt. Ähnlich wie sein Vorgänger reifte der Beefeater Burrough’s Reserve Edition 2 in Ex-Weinfässern. Für die neue Version griff Beefeaters Master Distiller Desmond Payne allerdings auf Fässer zurück, in denen ehemals weiße und rote Bordeaux-Weine reiften. Um welche Rebsorten es sich dabei handelte, wird offiziell allerdings nicht kommuniziert. Ebenso wenig wird der Zeitraum genannt, den der Gin im Fass verbrachte.

Tatsache ist allerdings, dass der neue Beefeater Burrough’s Reserve Edition 2 ab diesen Monat in Großbritannien und Spanien startet. Im Laufe des Frühjahres soll dann der weltweite Vertrieb stattfinden.

Ab dann wird auch der hiesige Markt um einen fassgelagerten Gin mit 43 %Vol. und einem ungefähren Preis von 55,- Euro ergänzt.

Nachdem Pernod Ricard sich bereits Anfang diesen Jahres die Mehrheitsanteile am deutschen Monkey 47 Gin sicherte, scheinen die Franzosen nun weiter fleißig an ihrem Premium Gin-Portfolio zu basteln.


Philip ist Gründer und Autor von EYE FOR SPIRITS – ONLINE MAGAZIN FÜR TRINKGENUSS und Autor des Whisky-Buchs. Folge ihm auf Facebook oder erfahre mehr über ihn und EYE FOR SPIRITS.
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