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Voll-Korn: Ein urdeutsches Start-Up vom Bodensee

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vollkorn

Googelt man „Vollkorn“ kommen knapp 1 Million Suchergebnisse. Informationen zu Vollkorn-Semmeln, Nährwerttabellen etc. Unter diesen Ergebnissen findet sich allerdings auch ein Link zu einem der neuesten deutschen Edelbrände: Voll-Korn. Dahinter: 2 Brüder vom Bodensee. Das Ziel: „Den unwiderstehlichen Duft von frisch gebackenem Brot in die Flasche bringen.“


Auch wenn ich viel für die Artikel von EYE FOR SPIRITS recherchiere, knapp 1 Million Google-Links habe ich bisher für noch keinen Artikel durchgeklickt. Auch nicht für den neuen Voll-Korn Edelbrand vom Bodensee. Denn bis vor wenigen Tagen wusste ich nicht einmal, dass sich die Homepage der kleinen Manufaktur Eugen Schmid Söhne unter jenen Suchergebnissen befand.

In einer Email und Postsendung stellte sich das kleine Voll-Korn-Unternehmen aus Süddeutschland vor. Es roch nach Herzblut.

Laut eigener Aussage besitzt die Familie der beiden Brüder Sebastian und Maximilian Schmidt bereits seit 250 Jahren eine Brennerei. Ob in dieser tatsächlich unentwegt gebastelt und destilliert wurde, wird nicht kommuniziert. Fakt ist allerdings, dass man sich mit Genussmitteln auskennt. Egal ob Korn-Brand oder familieneigenes Weingut.

Das Ziel der beiden Jung-Destillateure war „den Duft von frisch gebackenem Brot in die Flasche bringen“. Und wenn ich ehrlich bin, ist dies nach „Wacholder, Zitrus, Koriander, Grapefruit, südpazifische Mittelmeerwurzel etc.“ tatsächlich mal ein spannender, weil puristischer Ansatz.

Die Gebrüder Schmidt und deren Voll-Korn waren in den letzten Jahren nicht die ersten, die einen Marktstart mit einem neuen Korn hinlegten. Dennoch sind sie einer der wenigen, die bis dato viel modernes Detailbewusstsein in das äußere Erscheinungsbild stecken.

Gut, die Flasche erinnert stark, an die des deutschen Vorzeige-Gins Monkey 47, aber ein Hingucker ist sie nach wie vor. Im direkten Vergleich mit dem Schwarzwald-Gin ist die Flasche des Voll-Korn immerhin etwas kleiner und gedrungener. Verplombter Wachsverschluss, elegant-schlichtes Label-Design. Der Voll-Korn hebt sich optisch definitiv vom verstaubten Charakter des Genres ab.

Aufgrund seines noch recht jungen Alters macht der Voll-Korn gerade seine ersten Gehversuche auf dem deutschen Markt. Erhältlich ist er daher aktuell im unternehmenseigenen Online-Shop oder über den Shop Geile Weine. Jeweils für 34,- bzw. 36,- € à 0,5 Liter.


Philip ist Gründer und Autor von EYE FOR SPIRITS – ONLINE MAGAZIN FÜR TRINKGENUSS und Autor des Whisky-Buchs. Folge ihm auf Facebook oder erfahre mehr über ihn und EYE FOR SPIRITS.
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3 Kommentare für Voll-Korn: Ein urdeutsches Start-Up vom Bodensee

  1. Matthias 19. Februar 2016 zu 17:25 #

    Herzblut muss wirklich drinstecken, ansonsten kann man so einen ungoogelbaren Namen echt nicht anders erklären ;), und das es eben kein gin ist

    Aber ich frage mich echt, wie man sich mit Korn in dem Preisbereich am Markt halten kann.

    selbst nachdem ich mich jetzt mit Cocktails und Spirituosen beschäftige, Ich hab noch nie jemand getroffen der sagt „oh hier ein toller Korn, probier mal“, oder irgend ein Rezept mit Korn gesehen (von Fanta Korn aus Jugendtagen mal abgesehen)

    • Philip Reim 20. Februar 2016 zu 13:28 #

      Bei der Frage nach dem Preisbereich stimme ich dir voll zu. Allerdings war diese Frage vor rund 6 Jahren bei Gin auch gerechtfertigt. Da hatte sich auch jeder an den Kopf gefasst, als die ersten 500 ml Flaschen für über 30,- Euro angeboten wurden. Und heute: 30,- Euro ist quasi zu einer Art unterem Grenzwert geworden.

      Ob es tatsächlich zu einem solchen Hype kommt wie bei Gin, ist fraglich. Ich persönlich bezweifle es. Dennoch finde ich es schön, dass sich nach wie vor auch junge Start Ups die Mühe machen, traditionelle und ungehypte Spirituosen zu produzieren.

      Gruß Philip

  2. Björn 22. Februar 2016 zu 11:39 #

    Die Idee ist auf jeden Fall hervorragend. Als Freund deutscher & nachhaltiger Genüsse und Lebensmittel begrüße ich solche Vorhaben immer gerne. Preislich muss sich das ganze sicherliche nicht rechtfertigen da dieser voll im Rahmen liegt. Ich bin gespannt was wir von den Brüdern noch hören werden.

    VG Björn

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