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Don Ruffin: Der erste hand-made Rum Norddeutschlands

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Bildquelle: Feingeisterei

Wenn es in Deutschland eine Region gibt, die in Sachen Rum eine feste Größe ist, dann ist es der Norden. Hier kam das gute Zeug rein, hier entwickelten sich Kategorien. In vergangenen Jahrhunderten vielleicht nicht immer die beste Ware, aber davon viel. Dass Deutschland Rum aber nicht nur importiert, sondern auch produziert, dafür sorgt nun eine weitere Destillerie. Ihr Produkt: Don Ruffin Rum.


Der Name ist eingängig. Irgendwie cool. Don Ruffin. Dahinter verbirgt sich ein Rum, der nordöstlich von Hamburg produziert wird und seit kurzem im Handel erhältlich ist.

Dabei tritt dieser Neuankömmling offene Türen ein. Zwar ist der Rum-Import und -verschnitt in Deutschland Tradition, destilliert wird auf Melasse-Basis aber mittlerweile ebenso. Zahlenmäßig weitaus weniger, zum Glück meist aber mit deutlich besserer Qualität als die Import- und Verschnittware. So ist Don Ruffin Rum vom norddeutschen Gut Basthorst der 3 – 4 neue Rum, der in den vergangenen Monaten hierzulande destilliert und gereift wurde.

Aktuell ist laut Brenner Fabian Rohrwasser die erste Charge bereits auf Flaschen gezogen. 841 handetikettierte Rums mit 43% Vol. Interessant finde ich dabei die Tatsache, dass Don Ruffin als Triple Wood Rum vermarktet wird. Das heißt, er reifte in 3 verschiedenen Fässern. Neben amerikanischer kam zusätzlich noch französische Eiche zum Einsatz. Zu guter Letzt gab es noch ein Finish in Ex-Sherryfass-Fässern. Leider erfährt man aber nicht, wie lange die einzelnen Reifungsperioden andauerten.

Leider wird offiziell auch nicht kommuniziert, aus welcher Region die verwendete Melasse für den Don Ruffin Rum stammt. Fakt ist allerdings, dass man in der „Feingeisterei“ von Fabian Rohrwasser den Rum von der Pike auf selbst produziert. Also kein Flensburger-Rumverschnitt diverser Jamaikanischer Blends. Laut Unternehmensaussage der erste dieser Art aus Norddeutschland.

Aktuell startet der Don Ruffin Rum in den deutschen Handel mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 59,90 Euro à 0,7 Liter. Erhältlich ist die bauchige Flasche mit ihrem markanten Stofftuch unter anderem über den offiziellen Webshop der Feingeisterei.


Philip ist Gründer und Autor von EYE FOR SPIRITS – ONLINE MAGAZIN FÜR TRINKGENUSS und Autor des Whisky-Buchs. Folge ihm auf Facebook oder erfahre mehr über ihn und EYE FOR SPIRITS.
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3 Kommentare für Don Ruffin: Der erste hand-made Rum Norddeutschlands

  1. Björn 3. März 2016 zu 15:32 #

    Sehr schöner Bericht! Wir sind gespannt auf den Geschmack.
    Bitte mehr von deutschen Spirituosen.

    Liebe Grüße

  2. Fabian Rohrwasser 3. März 2016 zu 16:21 #

    Hallo Phillip,

    vorneweg: Es freut uns sehr, daß unser Don Ruffin es auf eure Seite „geschafft“ hat – so vom hohen Norden in den schönen Süden.
    Um Deine Anmerkungen zu beantworten: DIe Lagerezeit des Rums beträgt 2 Jahre: die erste Hälfte in amerikanischer Weißeiche, die zweite in franz. Limousineiche, dann eine sehr kurze Abrundung in einem Ex-Sherry-Fass zur Akzentuierung feiner Süße.
    Die Melasse stammt aus einem bio-Zuckerrohr Vertragsanbau in Paraguay.

    Ich hoffe, die Probe erreicht euch uversehrt und wir sind auf die geschmackliche Bewertung sehr gespannt.

    Grüße aus Basthorst (bei Hamburg),

    Fabian Rohrwasser
    Feingeisterei

    • 1968superingo 4. März 2016 zu 08:25 #

      Danke für die Hintergrundinfos, Fabian. Transparenz wird seitens der Kunden immer begrüßt und dann gerne auch durch einen Kauf entsprechend belohnt. Ich denke, für den Don Ruffin einen Platz in meinem Spirituosenregal zu finden. Bin gespannt, was mich da im Glas erwartet und was Phillips so zu berichten hat.

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