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Jim Beam Double Oak: ein neuer Refill-Bourbon Whiskey?

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Bildquelle: Beam Suntory

Die Entscheidungen von Jim Beam, dem führenden Bourbon Whiskey-Produzenten, muss man nicht pauschal gut heißen. So kann ich persönlich gar nichts deren Flavoured Whiskeys abgewinnen. Dennoch ist die Whiskey-Marke allein in Deutschland einer der Wegbereiter für hochwertigen Stoff aus den USA. Teils sehr feine Tropfen. Ob der neue Jim Beam Double Oak ebenfalls in diese Schiene gehört, sehen wir im April.


Jim Beams neuester Whiskey bekam den kurzen prägnanten Beinamen Double Oak. Die Destillerie aus Kentucky scheint also Gefallen gefunden zu haben, am Begriff „Double“. Nach Jim Beams Black Double Aged folgt nun der zweite, bei dem irgendetwas gedoppelt wurde.

Während sich das Unternehmen beim bekannten Black Double Aged allerdings recht offen in Hinblick auf Herstellungsfakten gab, ist man beim neuen Jim Beam Double Oak etwas verschlossener. Zumindest zum jetzigen Zeitpunkt.

So ziert das Label dieses Bourbons lediglich die Aufschrift „Double Oak“ und „Twice Barreled“. 2 Begriffe, die in den USA weder rechtlich geschützt sind, noch irgendwelche eindeutigen Informationen liefern.

Möglich wäre – allerdings nur Spekulation – ein Experiment der Brennerei mit wiederbefüllten Fässern. Zwar entspricht dies nicht der Norm von neuen, ausgebrannten Fässern für US-Whiskey, ist in den USA seit einiger Zeit jedoch ein Trend.

Ein Trend, dem Jim Beam erst vor einigen Monaten mit dem Masterpiece Bourbon Whiskey ein Prestige-Denkmal setzte. Ein High End-Whiskey, teils gereift in ehemaligen Pedro Ximenéz-Sherryfässern.

Eventuell ist der Jim Beam Double Oak ja der Versuch einen Bourbon aus wiederbefüllten Fässern im Low Budget-Segment zu platzieren. Vielleicht sogar salonfähig zu machen.

Für diese Überlegung spricht die Tatsache, dass man auf der Flasche des Double Oak nirgends den Aufdruck „Straight Bourbon Whiskey“ findet. Ein Qualitätsmerkmal, von dem Jim Beam in der Regel regen Gebrauch macht. Das allerdings vorsieht, dass eben dieser Whiskey für einen konkreten Zeitraum in neuen, ausgebrannten Eichenfässern  reifte. Selbst deren günstigste Qualität, der Jim Beam White Label, ziert sein Label damit.

Was Jim Beam nun in der kleinen eckigen Flasche verpackt, erfahren wir ab dem 10.4. Ab diesen Tag soll der Double Oak offiziell in Deutschland für eine unverbindliche Preisempfehlung von 22,50 Euro à 0,7 Liter in den Handel starten.


Philip ist Gründer und Autor von EYE FOR SPIRITS – ONLINE MAGAZIN FÜR TRINKGENUSS und Autor des Whisky-Buchs. Folge ihm auf Facebook oder erfahre mehr über ihn und EYE FOR SPIRITS.
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2 Kommentare für Jim Beam Double Oak: ein neuer Refill-Bourbon Whiskey?

  1. Martin 15. März 2016 zu 23:09 #

    Hier gibt es ein (offensichtlich noch unfertiges) Video zum Double Oak zu sehen:
    https://vimeo.com/user32101887/videos/page:1/sort:date

  2. Lrecords 14. Mai 2016 zu 23:07 #

    Aber auf dem Label steht doch „Kentucky Straight Bourbon Whiskey finished in Oak“. Sogar ganz oben als erstes

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