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Mit oder gegen den Trend? Der neue Black Forêt

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blackforet

Was vor 2 bis 3 Jahren noch in der deutschen Gin-Landschaft Usus war, scheint mittlerweile abgeflaut. Auch das kleinste, abgelegene Dorf scheint mittlerweile zu verstehen, dass es keinen neuen Gin mehr braucht. Dafür wächst aber gerade auf der anderen Seite ein Trend heran, der zwar auf weiße Destillate baut, aber in keine bestehende Kategorie passt. Deren neuester Sprössling: Black Forêt.


Egal ob weißer Rum, weißer Weinbrand oder Destillate, die überhaupt keinem gängigen Genre zugeordnet werden können, dieser Markt wächst. Und zwar in Deutschland.

So gesehen hat die Gin-Euphorie der vergangenen Jahre neben einer Fülle an diversen Qualitäten 2 Dinge hervorgebracht. 2 Dinge, die nicht nur das Gin-Genre, sondern gänzlich die deutsche Spirituosen-Szene veränderte. Zum einen eine ungeheure Neugier in breiten Teilen der Bevölkerung auf weiße Destillate, zum anderen das Selbstbewusstsein vieler Start Ups diese Neugierde zu bedienen. Teils mit atemberaubender Qualität.

Ende vergangenen Jahres stieß mit dem Black Forêt ein unbekanntes Destillat aus dem Schwarzwald ebenfalls in dieses Horn. Den Juroren der diesjährigen World-Spirits Award in Österreich scheint er auch gemundet zu haben. Black Forêt wurde in der Kategorie „World Spirits“ mit Silber ausgezeichnet.

Federführend bei der Produktion des Black Forêts ist neben der Black Forêt Drinks GmbH das badische Spirituosen-Unternehmen Kammer-Kirsch. Während das Kernprodukt jener Schwarzwälder deren Kirschwasser ist, ergänzte die Destillerie ihr Portfolio in den vergangenen Jahren dennoch um derzeit angesagte Genres.

Neben dem Black Forest Rothaus Single Malt Whisky stieß vor wenigen Jahren auch der Black Forest Dry Gin ins Angebot. Seit Ende 2015: Black Forêt. Kammer-Kirsch, so scheint es, arbeitete im Laufe der vergangenen Jahre immer am Puls der Zeit.

Zwar wurde für den Black Forêt ebenfalls kräftig mazeriert, dennoch verzichtet die Destillerie bewusst auf gin-typische Botanicals wie Wacholder. Zum Einsatz kam Getreide und diverse Obstsorten. So dass am Ende das Produkt offiziell als „klare Spirituose auf Basis einer Getreidedestillation, geblendet mit Obstdestillaten“ deklariert wird.

Für ein unverbindliche Preisempfehlung von 29,90 € à 0,7 Liter steht der neue Schwarzwälder ab sofort in den Händlerregalen.


Philip ist Gründer und Autor von EYE FOR SPIRITS – ONLINE MAGAZIN FÜR TRINKGENUSS und Autor des Whisky-Buchs. Folge ihm auf Facebook oder erfahre mehr über ihn und EYE FOR SPIRITS.
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