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Macht Münchens neuer Aperitif Ajuco Campari Konkurrenz?

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Bildquelle: Catu Spirits UG

Kaum klettern die Temperaturen bei uns in Richtung Frühsommer, schickt sich bereits der erste neue Aperitif an, ausgeschenkt zu werden. Mit im Gepäck des neuen Tropfens: extravagante Zutaten sowie eine Handvoll Twist-Rezepturen bekannter Cocktail-Klassiker. Mit dem Ajuco gibt es daher ab sofort neue bitter-süße Konkurrenz für Campari und Aperol.


Egal ob Gin, Kräuterliköre oder jegliche andere Mazerate, wenn es um die Verwendung von pflanzlichen Zutaten zur Aromatisierung geht, scheint die Auswahl fast grenzenlos. Und ist Destillerie oder Produzent mit der Fülle heimischer Gewürze und Kräuter nicht ausgelastet, bedient er sich schlicht in anderen Regionen. So zum Beispiel Ajuco, Münchens neuester Aperitif.

Dieser wird laut Hersteller Catu Spirits UG aus einem Mazerat von insgesamt 24 Drogen hergestellt. Darunter: Blaubeeren, Amor Seco, Catuaba Rinde, Aronia Beeren, Galgant Wurzel und Holunderbeeren. Während die Beeren für Farbe und einen herb-süßen Geschmack mitverantwortlich sind, sind vor allem die exotischen Anteile das Alleinstellungsmerkmal des Ajuco. Ungünstig nur, wenn der größte Online-Händler die länglichen Flaschen wieder aus dem Sortiment nimmt. Der Grund: Es liegen nicht ausreichend Belege für die gesundheitliche Unbedenklichkeit der Catuaba Rinde vor. Eine der offiziell angegebenen Botanicals. Bedenken, weil er aus derselben Pflanzenfamilie wie der Cocastrauch stammt?

Nichtsdestotrotz beginnt Ajuco sukzessive sein Revier im hiesigen Aperitif-Markt abzustecken. Egal ob diverse Bars in der bayerischen Landeshauptstadt oder als einer der offiziellen Sponsoren des diesjährigen Made-in-GSA-Wettbewerbs.

Leider wird offiziell nicht kommuniziert, ob eine externe Destillerie das Mazerat für Ajuco ansetzt, oder ob das Start Up selbst Hand anlegt. Fakt ist allerdings, zumindest erweckt die Pressemitteilung diesen Eindruck bei mir, dass Ajuco in erster Linie als Mix-Zutat eingesetzt werden soll. Diesen Schluss legen zahlreiche Twists bekannter Cocktails nahe. Alle natürlich auf Basis des neuen bitter-süßen Aperitifs. Egal ob Negroni Twist oder Aj’ugo, ein Sour-Twist auf Basis von Holunderbeeren.

Angeboten wird die exotische Campari-Konkurrenz neben dem unternehmenseigenen Online-Shop bei diversen Händlern in München und Berlin. Für 19,90 € bekommst du dann einen 27%igen Aperitif in der 0,7 Liter-Flasche.


Philip ist Gründer und Autor von EYE FOR SPIRITS – ONLINE MAGAZIN FÜR TRINKGENUSS und Autor des Whisky-Buchs. Folge ihm auf Facebook oder erfahre mehr über ihn und EYE FOR SPIRITS.
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