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Juniper Jack: Dresdens neuer London Dry

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Stilmittel wie Alliterationen funktionieren. Sowohl in der Poesie als auch im Marketing. Unser Gehirn scheint einen Moment auszusetzen, zu stolpern. Ein Segen für die Vermarktung jeglichen Produkts. Es war also nur eine Frage der Zeit bis auch Gin-Produzenten damit um die Ecke kommen. Deren neueste Vertreter: Juniper Jack aus Dresden.


Es gibt Zentren des deutschen Gins. München, Hamburg etc. Eng gekoppelt an eine renommierte Barszene. Allerdings gibt es von Flensburg bis zu Bodensee wahrscheinlich nur noch eine Handvoll größerer Städte, die nicht bereits ihren „eigenen“ Gin haben. Dresden gehört nicht dazu. Denn mit dem Juniper Jack bekam die Elbe-Stadt kürzlich einen weiteren Wacholder-Tropfen.

Ein Produkt, das den Spagat zwischen Lifestyle-Produkt und konservativem Aromenprofil probiert. Zumindest hatte ich diesen Eintrug, nachdem ich mich durch die Seiten der Pressemitteilung und der Website des Herstellers Independent Spirit geklickt habe.

Jenen „London Dry der alten Schule“ wollen die beiden Köpfe hinter Juniper Jack, Jörg Fiedler und Siegbert Hennig, mittels 10 Botanicals erreichen. Wacholder, Wermut, Orangen- und Zitronenschale, Koriander, Minze sowie Brombeerblätter kommen beim Juniper Jack zum Einsatz. Über die restlichen 3 Drogen schweigen die Hersteller.

Über weitere Herstellungsprozesse gibt man sich allerdings eher schmallippig. Details werden offiziell nicht kommuniziert. Wobei…einen gibt es indirekt doch. Da der Hersteller den beim Juniper Jack eintretenden Louche-Effekt betont, können wir davon ausgehen, dass der neue Dresdner Gin nicht kältefiltriert ist. Das heißt, die ätherischen Öle wurde nicht abgezwickt.

Sind es ja letztendlich diese langkettigen Moleküle, die zum Louche-Effekt, wie er bei Absinth, Ouzo oder Pastis, auftreten kann.

Die erste Charge des Juniper Jack wurde auf 1.736 Flaschen abgefüllt. Der Dresdner bringt dabei 46,5%Vol. in die 0,7 Liter-Flasche. Wer nun ein paar Gläser dieses London Drys probieren möchte, kann dies bei einigen ausgewählten Händlern tun. Bei wenigen, denn Independent Spirit hält die Exklusivitätsflagge hoch und verzichtet auf den Vertrieb über Großhändler. In einigen ausgewählten Shops steht der neue Gin aber für eine unverbindliche Preisempfehlung von 49,98 € im Regal.


Philip ist Gründer und Autor von EYE FOR SPIRITS – ONLINE MAGAZIN FÜR TRINKGENUSS und Autor des Whisky-Buchs. Folge ihm auf Facebook oder erfahre mehr über ihn und EYE FOR SPIRITS.
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2 Kommentare für Juniper Jack: Dresdens neuer London Dry

  1. PISCO-MAN 1. November 2016 zu 13:54 #

    „Allerdings gibt es von Flensburg bis zu Bodensee wahrscheinlich nur noch eine Handvoll größerer Städte, die nicht bereits ihren „eigenen“ Gin haben. Dresden gehört nicht dazu.“

    Dresden hat bereits seit 2011 seinen eigenen Gin, er nennt sich „TWIST-GIN“ und wurde von René Förster in Zusammenarbeit mit der Augustus Rex – Erste Dresdner Spezialitätenbrennerei entwickelt.

    http://mixology.eu/gin/twist-gin-auch-die-sachsen-haben-jetzt-die-wacholderbeere-fur-sich-entdeckt/

  2. Clara Winterfeldt 16. Dezember 2016 zu 18:52 #

    Der Juniper Jack ist einzigartig!!! Bei Tastings mit bis zu 11 anderen Gins ist er immer wieder klare Favorit. Die intensive Wachholdernote ist einfach umwerfend undläßt das Herz und den Gaumen jedes/r Gin-Liebhabers/Liebhaberin höher schlagen.

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