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Springbank legt mit 16 Jahre Single Cask und 12 Jahre Burgundy Wood nach

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springbank

Es gibt kaum eine Scotch Destillerie, die in Sachen Produktneuheiten mit Springbank mithalten kann. Was dort allein in den letzten 10 Jahren auf Flaschen gezogen wurde, ist Rekord verdächtig. Meines Wissens nach seit 2005 38 neue Single Malt Whiskys. Nun landen mit Springbank 16 Jahre Single Cask und 12 Jahre Burgundy Wood bald 2 neue Malts in unseren Gläsern.


Springbank ist ohne Frage eine bemerkenswerte Scotch Destillerie. Nicht nur werden neue Whiskys in bahnbrechender Geschwindigkeit unter den Marken Springbank, Hazelburn und Longrow veröffentlicht, sie scheinen dieser auch nicht müde zu werden. Allein im Februar diesen Jahres schrieben wir über deren Plan, einen 16 jährigen Local Barley Scotch auf den Markt zu bringen. Nun, rund 2 Monate später, stehen schon die nächsten beiden Abfüllungen auf der Startrampe: Springbank 16 Jahre Single Cask und 12 Jahre Burgundy Wood.

Und alles Whiskys mit Altersangaben. Mit soliden Altersangaben. Die ganze No-Age-Statement-Thematik tangiert die Jungs und Mädels aus Campbeltown also kaum.

Allerdings handelt es sich bei den aktuellen Single Malts noch nicht um offiziell angekündigte Produkte. Hie und da ein Schlupfloch und die Logos sickerten in den Internet-Äther. Bisher steht jedoch fest, dass es sich beim 16 Jahre Single Cask um einen Ex-Sherry-Cask Whisky handelt, der ausschließlich für den britischen Markt vorgesehen ist. Limitiert auf 540 Flaschen.

Über den Sprinbank 12 Jahre Burgundy Wood darf sich aber auch der Rest von uns freuen. Dieser soll auf diverse Märkten Europas verteilt werden. Unter dem Korken schlummern dabei 53,5%Vol. und eine Reifung in First Fill Burgunder Fässern.

Mit diesen beiden Malts brachte Springbank im Schnitt in den letzten 10 Jahren jährlich 4 neue Qualitäten auf den ein oder anderen Markt. Keine schlechte Bilanz. Vor allem wenn man bedenkt, dass eine einzelne Destillerie damit maßgeblich stilprägend für eine konkrete Scotch Whisky-Region ist: Campbeltown.

1998 verlor die kleine Stadt im Westen Schottlands den Status „Scotch Region“. Die Scotch Whisky Association erkannte ihr diesen ab, da mit Springbank zu jener Zeit von abermals 30 Destillerien nur noch eine übrig war. Laut SWA zu wenig, um eine „Region“ zu definieren. Erst als Glen Scotia und Glengyne ebenfalls dort die Brennblasen anheizten, galt Campbeltown offiziell wieder als Scotch Whisky-Region.

Und diese bekommt nun Nachschub aus Ex-Sherry- und Ex-Burgunder Fässern.


Philip ist Gründer und Autor von EYE FOR SPIRITS – ONLINE MAGAZIN FÜR TRINKGENUSS und Autor des Whisky-Buchs. Folge ihm auf Facebook oder erfahre mehr über ihn und EYE FOR SPIRITS.
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