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Was für Rum-Freaks: Die neuen Single Casks der Compagnie des Indes

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Bildquelle: Sweeter Alternative/FlickR

Es war für mich eines der Rum-Entdeckungen der vergangen Jahre und Monate: Compagnie des Indes. Manche gefielen mir sehr gut, manche „nur“ gut, hergestellt und ausgewählt wurden diese Einzelfassdestillate aber ausnahmslos auf wahnwitzigem Niveau. Nun liefert das kleine französische Unternehmen neue Rums nach und dürfte nun auch erstmals für Cocktails interessant werden.


Wenn ich nur einen Begriff hätte, mit dem ich das Portfolio der Compagnie des Indes beschreiben müsste, es wäre: dynamisch. Rum rein, Rum raus. Eine logische Entwicklung, wenn du bedenkst, dass das Kerngeschäft des kleinen französischen Abfüllers in erster Linie auf Einzelfass-Abfüllungen basiert.

Mit der neuesten Charge streckt das Unternehmen mit ihrem ersten weißen Rum allerdings erstmals die Fühler in Richtung Cocktail-Kultur aus. Eine Daiquiri-Basis, die es in der Art nur selten gibt. Denn der neue Compagnie des Indes Tricorne gibt nicht viel Informationen über seine Herkunft, dabei aber über die verwendeten Ausgangsstoffe: Frischer Zuckerrohrsaft, Melasse und Arrak-Destillate. Da letzteres eine Melange aus Destillaten auf Zuckerrohr- und Reismaische-Basis ist, scheint sich die Compagnie des Indes hier im Zuckerrohrfeld auszutoben. Das Alleinstellungsmerkmal: So viel Zuckerrohrvielfalt wie nur möglich. Der Tricorne erscheint für rund 26,99 € à 0,7 Liter und 43%Vol..

Neben dem Tricorne packt die Compagnie des Indes unter den aktuellen Neuerscheinungen noch einen weiteren Rum-Blend: den Boulet de Cannon 2. Dieser Rum aus Destillaten aus Barbados, Trinidad Tobago und Guyana reifte in Fässern der schottischen Caol Ila-Destillerie. Zudem ist dies der einzige Rum der aktuellen Charge, der mit 1,5 Gramm pro Liter nachgezuckert wurde. Für rund 95,- Euro gibt es den „rauchigen“ Rum ab sofort mit 46%Vol. im Handel.

Zum Tricorne und Boulet de Cannon 2 kommt aktuell noch ein dritter Blend: Dominidad. Ein Small Batch Blend (43 %Vol.) aus 2 verschiedenen Fässern. Darunter ein 16-jähriger Trinidad Distillers Rum und ein 15-jähriger aus der Dominikanischen Republik. Die Melange: Dominidad.

Jene 3 sind allerdings die einzigen Abweichler vom Kerngeschäft der Compagnie des Indes. Die Passion sind Single Cask-Rums, was letztlich auch mit der aktuellen Charge mehr als deutlich wird. Auf die 3 Blends kommen 9 Single Casks. Alle ungezuckert, alle ohne Farbstoff.

  • Guadeloupe 18 Jahre: Aus der Bellevue Distillery mit 55,5%Vol.
  • Trinidad 22 Jahre: Aus der Caroni Distillery mit 48%Vol.
  • Trinidad 16 Jahre: Trinidad Distillers mit 63%Vol. bzw. 63,6%Vol.
  • Jamaica 12 Jahre: Aus der Long Pond Distillery mit 44%Vol.
  • Jamaica 15 Jahre: Aus der Hampden Distillery mit 43%Vol.
  • Guyana 22 Jahre: Diamond Distillers mit 45%Vol.
  • Guyana 18 Jahre: Aus der Uitvlugt Distillery mit 45%Vol.

Falls du dir nun eine Flasche der neuen High End-Destillate gönnen möchtest, kannst du dies in Kürze bei diversen Fachhändlern und direkt über den Online-Shop des offiziellen Importeurs der Compagnie des Indes-Produkte Perola.


Philip ist Gründer und Autor von EYE FOR SPIRITS – ONLINE MAGAZIN FÜR TRINKGENUSS und Autor des Whisky-Buchs. Folge ihm auf Facebook oder erfahre mehr über ihn und EYE FOR SPIRITS.
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