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Erste Informationen zum neuen Bowmore Vault Edition aufgetaucht

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Die Qualitäten der jüngsten Bowmore Whiskys stellen sich für mich wie eine Welle dar. Mal überragend hoch, mal bodentief. Was für eine schöne Zusammenfassung der NAS-Thematik. Und dies aus nur einer Brennerei. Denn auf genau diese alterslosen Destillate hat sich Bowmore mittlerweile eingeschossen. Mit der Vault Edition Vault Edit1°n scheint nun Nachschub einzutreffen.


Den letzten, mir unbekannten Bowmore Whisky hatte ich vergangenes Jahr probiert. Ein gewaltiger Tropfen. Der Mizunara Cask Finish war die Inkarnation des perfekten Whiskys, und des unverschämt teuren obendrein.

Aber sie können es. Bowmore kann nach wie vor 1. Liga-Whiskys produzieren. Mit oder ohne Altersangabe. Vorangegangene Abfüllungen im unteren Preis-Segment, wie der Tempest, Gold Reef oder 12 Jahre ließen mich eine Zeit lang daran zweifeln.

In welche Qualitätskategorie wie Bowmores neuesten Whisky Vault Edition, kurz: Vault Edit1°n, einordnen können, ist noch ungewiss. Dafür gibt es von diesem Single Malt noch schlicht zu wenig Hintergrundinformationen, geschweige denn Testberichte.

Einige Quellen im Internet sowie der Name des neuen Destillats legen die Vermutung nahe, dass es sich bei der Vault Edition um den ersten einer ganzen Reihe von Whiskys handeln wird. Sein Spitzname: Atlantic Sea Salt.

Die Brennerei unter der Führung des Dachkonzerns Beam Suntory scheint also den Ruf ihres Vault No. 1 Lagerhauses nun in bare Münze umwandeln zu wollen. In mehrfacher Ausgabe.

Bis auf den Alkoholgehalt von 51,5%Vol. sind bis dato noch kaum Herstellungsfakten zum neuen Bowmore Vault Edition bekannt. Die wenigen, die es noch gibt, sind reine Spekulation. Diese basieren in erster Linie auf offiziellen Aussagen, mit denen die Destillerie ihr Vault No. 1 Lagerhaus bewirbt und beschreibt:

  • No. 1 Vault ist das älteste Lagerhaus zur Whiskyreifung in Schottland
  • Single Malt  wird in gebrauchten Fässern gereift. Für neue Eichenfässer ist er zu fein und filigran. (Interessant; auf diese Aussage wird man Bowmore und andere Destillerien noch festnageln)
  • Ex-Bourbonfässer liefern ein charakteristisches Vanille-Aroma
  • Ex-Sherryfässer haben die tiefgreifendsten Auswirkungen. Sowohl aromatisch als auch farblich.
  • Wenn man weiss, wo man suchen muss, findet man hier Fässer von 1957.

Bildquelle: Beam Suntory

Philip ist Gründer und Autor von EYE FOR SPIRITS – ONLINE MAGAZIN FÜR TRINKGENUSS und Autor des Whisky-Buchs. Folge ihm auf Facebook oder erfahre mehr über ihn und EYE FOR SPIRITS.
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