Werbung

Crystal Head und der neue Aurora-Vodka

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterEmail this to someone

crystalhead

Cognac, Tequila und Premium-Vodka haben eines gemeinsam: Ihre Popularität hängt am Rockzipfel von Berühmtheiten. Promis als Marionettenspieler. Eine Situation, die vor allem in den USA abläuft, hierzulande kaum. Die Ausnahme, Crystal Head Vodka, bekommt nun Nachschub.


Es war vor rund 1,5 Jahren als ich mich mit einen US-amerikanischen Brandy- und Whisky-Hersteller unterhielt. Zunächst diskutierten wir über seinen Applejack, anschließend wurde das Thema abstrakter: Die Marktsituation von Obstbränden in den USA.

Die knackige Antwort: „Ist ein Nischenthema, auch Weinbrand. Außer Cognac, der explodiert.“ Dafür sorgen zahlreiche Rapper in den USA. Auf Fotos, in den Lyrics ihrer Songs oder mit Endorsement-Verträgen. Auch Tequila überlebt in den USA zu einem großen Teil auf diese Weise, von den Zuwendungen von Schauspielern und Musikern.  Naja…und Vodka auch.

Während sich die meisten jener Werbefiguren auf den US- bzw. kanadischen Markt konzentrieren, bewirbt kaum einer seine Produkte in Europa. Meist gelangt der ambitionierte Fan nur über inoffizielle Kanäle an eine Flasche. Bei Dan Aykroyd und seinem Crystal Head Vodka sieht dies anders aus. Aykroyd promotet sein Produkt aktiv auch hier in Deutschland.

Seit kurzem ist bekannt, dass der ehemalige Ghostbusters-Schauspieler, eine neue Variante seines Vodkas auf den Markt bringen wird. Der Name: Crystal Head Aurora.

Dieser soll laut Aykroyd eine trockenere und würzigere Variante des bekannten Crystal Head Vodkas werden. Hierfür verwendet das produzierende Unternehmen Globefill Inc. Weizen aus dem britischen North Yorkshire. Der Aurora wird 5-fach destilliert und 7-fach filtriert. 3 dieser Filtrationsschritte laufen durch Herkimer Diamanten.

Dieses Kristall hat definitiv Auswirkungen auf den Vodka. Und zwar auf seinen Preis und nur auf diesen. Dieser liegt im Bereich von umgerechnet rund 60,- € je 0,7 Liter Flasche.

Nicht nur inhaltlich, sondern auch optisch schraubt das Unternehmen am Crystal Head Aurora. Im Vergleich zu seinem Vorgänger kommt zwar nach wie vor die markante Totenkopf-Flasche zum Einsatz, dieses Mal jedoch auffälliger. Noch auffälliger. Denn entsprechend des Namens Aurora, in Anlehnung an das Polarlicht Aurora borealis, schimmert das Glas in verschiedenen Farben.


Bildquelle: Crystal Head Vodka

Philip ist Gründer und Autor von EYE FOR SPIRITS – ONLINE MAGAZIN FÜR TRINKGENUSS und Autor des Whisky-Buchs. Folge ihm auf Facebook oder erfahre mehr über ihn und EYE FOR SPIRITS.
Hat dir dieser Artikel gefallen?
Dann erhalte alle zukünftigen Artikel von Eye for Spirits. Kostenfrei. Bequem in dein Postfach.

Ein Kommentar für Crystal Head und der neue Aurora-Vodka

  1. 1968superingo 30. Juli 2016 zu 11:45 #

    Wie, nur fünffach destilliert und schlappe siebenfache Filtrierung? Und dafür nur lumpige 60 € verlangen? Nun, zumindest hat die Flasche ja ein cooles Design. Ist aber immer noch Wodka, oder?

Schreibe einen Kommentar