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Erste Details zum Highland Park Fire aufgetaucht

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Die Scotch-Destillerie Highland Park scheint an kurzsilbigen Namen Gefallen gefunden zu haben. Vor allem dann, wenn sie sich so schön in eine Kollektion packen lassen wie Ice und Fire. Zu letzterem sind nun die ersten Details aufgetaucht: 15 Jahre und limitiert.


Highland Park ist eine der Brennereien, die die Vermarktung ihrer Produkte in Form von Serien perfektioniert hat. Vielleicht sogar schon pervertiert. Egal, ob nordische Götter, Krieger oder nun Eis und Feuer, das Zeug wird ihnen aus den Händen gerissen. Dabei spielt es mittlerweile auch gar keine Rolle mehr, ob Highland Park eine Serie bringt oder eine schnelle Einzelabfüllung zwischendurch. Der Verkauf läuft teils derart schnell, dass das Unternehmen bei ihrer letzten Abfüllung auf externe Händler verzichtete.

Warum sollen sie auch einen Teil der Marge an Wiederverkäufer abgeben, wenn sich rund 600 Flaschen Whisky mit nur einem Blog Post und Tweet auf Twitter fast von selbst verkaufen. In nur 3 Stunden.

Beim neuen Highland Park Fire werden die Vermarktungswege allerdings die gewohnten sein. Bequem beim Online-Händler des Vertrauens auf „Kaufen“ klicken. Vorausgesetzt du hast einen mittleren 3-stelligen Betrag für den Fire übrig.

Denn anders als sein Vorgänger, Highland Park Ice, zog die Destillerie dieses Mal weniger Whisky auf Flaschen. Statt der 30.000 des Ice, wird es vom Fire „nur“ 28.000 geben. Zumindest ist dies die Information, die ich aus dem Flaschenlabel des neuen Whiskys lese. Dieses wurde vor wenigen Tagen auf der Website des Alcohol and Tobacco Tax And Trade Bureaus der USA veröffentlicht.

Lediglich 2 weitere Fakten des Labels sind außerdem von Bedeutung: der Alkoholgehalt und das Alter des Whiskys. Ersteres liegt bei 45,2 %Vol, zweiteres bei 15 Jahren. Sowohl das Alter als auch die hervorgehobene limitierte Stückzahl des Highland Park Fire werden Whisky-Fans enttäuschen. Zumindest jene, die hofften, dass der neue Single Malt preislich moderater ausfällt als sein Vorgänger.

Dessen 300 bis 400 Euro dürften auch dieses Mal recht schnell wieder auf dem Preisschild stehen. Da ist auch ein empfohlener Verkaufspreis von 250,- Euro nur noch Makulatur.


Bildquelle: Highland Park/Beam Suntory

Philip ist Gründer und Autor von EYE FOR SPIRITS – ONLINE MAGAZIN FÜR TRINKGENUSS und Autor des Whisky-Buchs. Folge ihm auf Facebook oder erfahre mehr über ihn und EYE FOR SPIRITS.
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7 Kommentare für Erste Details zum Highland Park Fire aufgetaucht

  1. 1968superingo 9. August 2016 zu 14:53 #

    Na, die Nummer hier passt ja perfekt zum Beitrag „10 Dinge, die die Whisky-Welt nicht mehr braucht“ vom 06. August. Immerhin zockt hier die Brennerei direkt die Kunden ab. Aber auch für diese Abfüllung werden wieder genug Wahnsinnige ihre Portemonnaies bereitwillig öffnen. Quo vadis, Highland Park?

  2. Rainer Edlinger 9. August 2016 zu 16:40 #

    Übersehe ich grad was? Der Ice wird ja im Moment von vielen Händlern intensiv angeboten. Aktuell ist die Flasche für unter €240,- zu bekommen. Natürlich ist dieser Preis noch immer viel zu hoch, aber extreme Nachfrage schaut für mich anders aus.

    Vielleicht ist bald Ruhe mit den ganzen gehypten Sonderabfüllungen

    cu
    Rainer

    PS: Grad in der Inbox: Der HP Ice auf Flaviar für unter €300,-

  3. kallaskander 9. August 2016 zu 16:47 #

    Hi there,

    in der Tat scheint es den Ice noch weiträumig zu geben, was bei dem Preis für einen 17 jährigen nicht wirklich verwundert.

    Schön auch diese Meldung dazu…..

    http://www.moodiedavittreport.com/edrington-reports-travel-retail-growth-but-overall-13-2-decline-in-profits/

    Greetings
    kallaskander

  4. Philip Reim 9. August 2016 zu 17:25 #

    Die Verfügbarkeit des Ice ist tatsächlich noch recht üppig. Wundert mich.
    Schaue ich mir die Preise der gängigen Shops wie whisky.de an, liegt dieser dort noch bei weit über 300,- €.

    Gruß Philip

  5. herdfex 11. August 2016 zu 12:12 #

    Ich gehe davon aus, dass hier auch der eine oder andere „NEUEINSTEIGER“ dabei ist. Jeder will doch auf den Whiskyhype aufspringen und viel Geld damit verdienen. Die wirkliche Affinität zum Produkt steht da doch weit im Hintergrund. Das haben die großen Marken alle sehr schnell begriffen. Die Wertigkeit stimmt schon seit LANGEM nicht mehr …..
    Es gibt auf alle Fälle noch genügend Ware…. und wer möchte kann auch gerne über € 250 dafür berappen. Geöffnet wird eh nur 10%

  6. Schlucke 15. Dezember 2016 zu 11:41 #

    Also ich habe mich mal kurzfristig beim Odin anstecken lassen.
    Selbst mein Spirituosenhändler hat schon seinen VK aufgestockt und ich habe trotzdem einen für 250 € mitgenommen.
    Und eigentlich wollte ich den entgegen dem Trend auch trinken.
    Aber nach einer Tastingprobe fand ich den eh nicht toll, also wieder weg damit für fast Nullprofit und jetzt schau ich mir die ganzen Kram nicht mehr an.
    Da reicht mir mein Karton HP 18, den ich mir noch zu preiswerten Zeiten geholt habe.
    Den trink ich mir jetzt in den nächsten Jahren weg und dann dürfte HP für mich erledigt sein.
    Es gibt noch jede Menge andere richtig leckere Tropfen.
    Und die unabhängigen Abfüller werden jetzt immer mehr gefragt werden.
    Also immer mal umschauen und tasten und wenn man einen Tropfen für einen guten Preis gefunden hat am besten einen Karton einlagern.

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