Eine Hommage an Islays schönsten Küstenabschnitt soll es werden: der Kilchoman Machir Bay. Benannt nach eben diesem Strand, veröffentlicht die Farm-Destillerie Kilchoman heute ihre neueste Abfüllung: Kilchoman Machir Bay Single Malt Scotch. Für umgerechnet knapp 45 Euro bieten britische Whiskyhändler ab sofort den neuen Scotch an. Interessant ist dabei, dass der Inhalt ein weiteres Stückchen Brennerei-Geschichte zeigt.
Über Philip Reim

Woodford Reserve New Cask Rye im Test
Selten bekommt man die Gelegenheit zwei nahezu identische Whiskeys zu probieren, bei denen lediglich die Fässer den Unterschied machten. Die kürzlich veröffentlichten Abfüllungen von Woodford Reserves Rare Rye Selection gaben mir die Möglichkeit zwei 100% Roggen-Whiskys aus Kupferbrennblasen zu verkosten. Der eine in neuen Eichenfässern gereift, der andere in Refill-Fässern. Den Verkostungsanfang machte der Woodford Reserve New Cask Rye.

Der kleine Kreis deutscher Gin-Destillerien
Ungefähr 160 Gin-Destillerien existieren momentan weltweit. Die Dunkelziffer, d.h. jene Klein-Brennereien, die über regionale Grenzen hinweg kaum präsent sind, dürfte jedoch weitaus größer sein. Quer über die Bundesrepublik verstreut gibt es 10 bekannte Brennereien, die sich dem Wacholder-Destillat widmen. Immerhin über 6 Prozent der globalen Produzenten und teils mit herausragender Qualität.

Malibu Rum im Test
Unter der Führung von Pernod Ricard zählte Malibu Rum 2011 zu den absatzstärksten Likören weltweit, direkt hinter Bailey’s und Kahlua. Ursprünglich ein aromatisierter Obstbrand aus der Karibik wird Malibu Rum heute von Hiram Walker and Sons Distillery in Kanada produziert. Wie der Flaschenaufruck andeutet, wird dabei weißer Karibik-Rum mit Kokosaromen aromatisiert. Genau das liefert er inhaltlich auch ab. Nicht mehr und nicht weniger.

Bruichladdich Whisky raucht nicht mehr
Denkt man an Islay-Whiskys, so denkt man in erster Linie an Single Malts, die mit Raucharoma nur so protzen. Die im Westen von Islay gelegene Scotch-Brennerei Bruichladdich möchte mit diesem Status quo brechen. Laut offizieller Aussage wird es daher keine weiteren Neuerscheinungen unter dem Namen Bruichladdich geben, die markant torfig wären. Dieses Aroma überlässt man von nun an ausschließlich den Tochtermarken Port Charlotte und Octomore.









