Denkt man an französischen Weinbrand kommt einem in erster Linie Cognac in den Sinn. Dass dieser jedoch einen älteren und weniger bekannten Bruder hat, wird meist verschwiegen. 1461, also knapp 200 Jahre vor der ersten offiziellen Erwähnung des Cognacs, wurde erstmalig Armagnac im Département Landes schriftlich erwähnt. Somit gilt das aus der Gascogne stammende Destillat als älteste Spirituose Frankreichs und steht doch im Schatten des Konkurrenten aus der Charente.
Grappa – Edeltropfen durch Recycling
Grappa oder Uva? Trester oder ganze Trauben? Dies sind die beiden Unterscheidungen, die man beim typisch italienischen Destillat vornehmen kann. Im Vergleich zu Grappa ist der Nahverwandte Uva bzw. Uve außerhalb Italiens recht unbekannt und man stößt in der Regel in deutschen Geschäften und Bars lediglich auf Grappa.
Gin – Vom Wacholderstrauch zum Spitzenprodukt
Gin – neben Wodka ist dies in Bars die Universalspirituose schlechthin. Egal ob in Highballs, Sours oder Dry Cocktails, wie dem Martini Dry, ist das aromatisierte Getreidedestillat präsent. Dies liegt zum einen an seinen guten Mixeigenschaften, als auch am charakteristischen Geschmack, der mit einer unglaublichen Fülle an Zutaten hervorragend kombinierbar ist.
Cognac – Das bekannteste Destillat Frankreichs
Dieser berühmteste aller Weinbrände hat seine Wurzeln im Frankreich des 15, Jahrhunderts. Zu dieser Zeit wurde dort erstmals Wein destilliert, damals jedoch mehr aus praktischen Gründen. Weine „überlebten“ in jenen Tagen oftmals die langen Transportwege zu den Kunden nicht und reagierten aufgrund schlechter Lagerbedingungen zu Essig- Was dem damaligen Kunden kein Genuss brachte und dem Weinbauern kein Geld.






