Auchentoshan Sauvignon Blanc

Banane, Butterkeks und Apfel sind 3 Aromen auf denen der Haus-Stil der Destillerie Auchentoshan basiert.

3 grazile Aromen.

Denn sobald du die ersten Gläser, egal welchen Single Malts dieser Destillerie, probierst, erkennst du: Das Ding besteht aus filigranen Noten.

Und dies weiß die Destillerie.

Denn bei deren Abfüllung Auchentoshan Sauvignon Blanc (47 %Vol.) scheint sie sich gezielt beim Pendant aus der Wein-Welt zu bedienen.

Denn ähnlich wie ein Single Malt aus jenem Hause, besitzen Weine der Rebsorte Sauvignon Blanc fragile und dezente Aromen.

Tipp: Die charakteristischen Aromen von Sauvignon Blanc-Weinen – grasig und exotische Früchte – basieren in erster Line auf Thiol– und Methoxypyrazin-Verbindungen. Deren Intensität nimmt während des Ausbaus in Eichenfässern jedoch ab, da vor allem Thiole anfällig für Reaktionen mit Sauerstoff sind.

So kombiniert die Destillerie zur Kreation des Auchentoshan Sauvignon Blanc 2 Fass-Typen:

  • Ex-Bourbon-Fässer
  • Ex-Sauvignon Blanc-Fässer

Wie lange die einzelnen Fässer im Einsatz waren, ist mir jedoch nicht bekannt. Eine Altersangabe gibt es bei diesem Malt nicht.

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Degustation des Auchentoshan Sauvignon Blanc

Der Auchentoshan Sauvignon Blanc landet mit einer hellen Farbe im Glas, die etwas an Mais erinnert.

Wichtig ist an dieser Stelle, dass du den Auchentoshan Sauvignon Blanc atmen lässt.

Gib ihm 2 bis 3 Minuten Zeit, damit sich dessen Bouquet öffnen kann. Denn dieses besteht ausschließlich aus grazilen Aromen, die nicht mit aller Kraft aus dem Glas drücken.

Zudem habe ich die Erfahrung gemacht, dass das Bouquet des Auchentoshan Sauvignon Blanc mehr Intensität und Komplexität erhält, wenn du dessen Temperatur etwas hoch schraubst.

Schenke ihn ein und wärme das Glas etwas mit deinen Händen.

In diesem Fall steigen dir zu Beginn 3 Aromen entgegen:

  • Rauch
  • Weinhefe
  • Salatgurke

Spannend ist an dieser Stelle, dass du das dezente Raucharoma eindeutig dem Holz des Fasses zuschreiben kannst. Es riecht trockener und zurückhaltender als jener Rauch, der bei der Verwendung von Torf entsteht.

Nach dieser ersten Palette an Aromen folgen weitere:

  • Zimt
  • Rosinen
  • Menthol

Nicht nur in der Nase liefert er dann mehr Aromen, sondern vor allem im Mund.

Denn das ist sein Steckenpferd.

Er legt sich auffallend, und ich meine wirklich „auffallend“, weich auf deine Zunge. Zudem besitzt er einen leichten Körper, der gut zu den grazilen Aromen aus der Nase passt.

Schwenkst du ihn mit deiner Zunge etwas hin und her, liefert dir der Auchentoshan Sauvignon Blanc hier einen süßlich-säuerlichen, teils spritzigen Eindruck.

Gefolgt von einer Batterie an dezenten Aromen:

  • Saftige Birne
  • Vanillepudding
  • Milchschokolade

Zudem warten noch Nuancen von Karamell und Sahne-Bonbons.

Verlässt der Auchentoshan Sauvignon Blanc schließlich deinen Gaumen, musst du eine Weile warten.

Er wirft im Nachklang nicht mit Aromen um sich. Nach 1 bis 2 Minuten entdeckst du jedoch etwas Birne und Vollmilchschokolade.

Fazit


Das Positive vorweg: Der Auchentoshan Sauvignon Blanc besitzt ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Für rund 35 Euro erhältst du einen Single Malt, der dir ein markantes Mundgefühl und interessantes Bouquet liefert. Er bringt Aromen in deine Nase, die individuell und besonders sind.

Aufgrund seiner fragilen und dezenten Aromatik ist es durchaus hilfreich, wenn du aber bereits den ein oder anderen Single Malt verkostest hast.

Wenn du weißt, wie man Aromen im Bouquet eines Whiskeys entdeckt, wirst du deine Freude mit dem Auchentoshan Sauvignon Blanc haben.

Wichtig ist dabei auch, dass du ein Glas verwendest, das ihm nur eine schmale Oberfläche und wenig Luftkontakt ermöglicht. Glencairn-Gläser zum Beispiel.

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Offenlegung: Dieser Beitrag ist Werbung und in Zusammenarbeit mit Auchentoshan/Beam Suntory entstanden. Beam Suntory stellte uns eine Verkostungsprobe des Auchentoshan Sauvignon Blanc zur Verkostung zur Verfügung. Einfluss auf das Testurteil wurde indes nicht genommen. Dieses spiegelt ausschließlich die Meinung der Autoren/des Autors wieder.